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Sonnenschein

Alles nur ein Schein

Nur wer mich wirklich kennt, kann mir helfen. Nur wer sieht, was man an einer Person nicht verändern kann. Und das bist du, ich liebe dich.

Es geschah schon vor Jahren. Alles war so raffiniert geplant, dass man meinen könnte, der Täter hatte nichts übersehen, doch auch er war nur ein Mensch mit Macken. Er übersah ihn. Michael.

Michael war damals auf einer Klassenfahrt. Sachen gepackt, ein Abschied, Abfahrt. Es war sein letzter Abschied. Denn als er wieder Heim kehrte, war keiner mehr da. Seine Schwester weg. Seine Mutter weg. Sein Vater weg. Fort. Tot. Er fand Zuflucht bei seiner Tante und seinem Onkel, die Michaels Eltern versprochen hatten, die Familie nie im Stich zu lassen. Und sie hielten sich daran. Es war schwer mit der Trauer, der Wut und all den undefinierbaren Gefühlen klar zu kommen, doch sein Cousin Daniel half ihm dabei. Daniel freute sich über Michaels Gesellschaft, denn seine Eltern wollten keine Kinder mehr erzeugen und so war er Einzelkind. Doch die beiden waren wie Brüder und Tante und Onkel wie Eltern. Michael fühlte sich nicht allein gelassen, denn wer wusste, seine Eltern und seine Schwester warteten irgendwo auf ihn und es war nicht sein letzter Abschied, sondern nur sein letzter für eine sehr lange Zeit.

Damals war er sechzehn gewesen und in dem Alter konnte er sich nicht erklären, warum von seinen Eltern versteckte Leichen gefunden waren und von seiner Schwester nicht. Amandine war nicht weggelaufen, das wusste er und, so gut war ihre Leiche auch nicht versteckt, als dass die Polizei sie nicht hätte finden können. Mit sechzehn Jahren also war er, was das anging, ziemlich ahnungslos, doch er schwor sich, nach ihr oder ihrer Leiche - nach diesem ungeklärten Geheimnis - zu suchen, sobald er alt genug war, und Daniel versprach, ihm dabei um jeden Preis zu helfen. Michael wusste, auf ihn konnte er zählen, seine Eltern hatten schließlich auch nie ein Versprechen gebrochen.

Michael und Daniel erwarteten einen schwierigen Fall, wo man ein raffiniertes Köpfen brauchte, doch es war einfacher als gedacht. Für sie waren die Hinweise unübersehbar, während sie für alle anderen unsichtbar waren. Es war, als würden sie durch eine Brille hindurch sehen, und die Welt mit neuen Augen betrachten, sie wurde schärfer. Durch diese Brille stachen ihnen die Hinweise ins Auge.

Diese Hinweise waren Erinnerungen und Wissen.

Sie erinnerten sich daran, wie Amandine in ihrer Kindheit war. Sie lief immer mit zwei langen schwarzen Zöpfen herum, was sie sehr kindlich wirken ließ und diese grünen Augen färben sich im Sonnenlicht immer golden. Amandine liebte diese Augen wegen diesem für sie ganz besonderem Farbwechsel.

Und sie mochte Gänseblümchen, wie keine andere Blume auf der Welt. Sie liebte es, sie auf der Wiese wachsen zu sehen und hasste es, sie abzupflücken. Blumen sollten ihrer Meinung nach nicht getötet werden, weil sie so schön waren und dennoch freute sie sich, wenn ihr Bruder ihr eine schenkte. Dann schaute sie diesen gelben kleinen Kreis im Innern der Blüte an, und betrachtete den weißen runden Rahmen, die die vielen schmalen Blütenblätter bildeten, und lachte so schallend und fröhlich, wie Michael keine andere jemals Lachen gehört hatte.

„Ich bin neidisch“, erklärte Amandine jedes Mal, wenn Michael sie fragte, warum sie denn lachte. „Weil diese Blume so schön ist. Schau doch wie sie leuchtet und riech doch wie sie duftet“

Das war so einzigartig an ihr.

Außerdem las und schrieb sie gerne. Auf ihre ganz eigene Weise. Obwohl ihre Eltern ihr bestimmt eine ganze eigene Bibliothek schenken würden, gab sie sich mit einigen ausgesuchten Büchern zufrieden. Es lag nicht daran, dass sie nur diese las, nein ganz im Gegenteil, sie las gefühlte hunderte, wenn nicht sogar tausende von Büchern, aber nur einmal.

„Das sind Geschichten, die liest man einmal und dann nie wieder. Sie sind für die Schnellleser da, die immer behaupten, sie können ohne Bücher nicht leben. Dabei kann jeder ohne Knabbereien lebe, denn nichts anderes waren diese Bücher: Billige Geschichten. Ich mag Geschichten, die ins Herz gehen, über die man nachdenkt, die das Denken und das Leben verändern können. Diese Bücher sind es wert, mehr als nur einmal gelesen zu werden, und diese Bücher sind keine Knabbereien, sondern Eis für Genießer. Und bei Filmen ist es nicht anders. Kein bisschen. Es gibt nämlich Filme, die nur zum Popcornessen und Zeitvertreiben da sind, und es gibt Filme, wo bei den Zuschauern die Tränen fließen. Im Grunde genommen sind Filme und Bücher nur verschiedene Arten eine Geschichte zu erzählen“, war Amandines Meinung dazu. „Aber Filme mag ich trotzdem nicht besonders gerne. Ich mag die einzelnen Bilder, bevor sie zu einem Film verschmelzen. Auf dem einen Bild ist ein Zug im Hintergrund, auf dem anderen fährt er in den Vordergrund. Bei beiden ist der Zug gleich wichtig, nur achtet der Zuschauer kaum auf den Hintergrund, sondern wartet bis der Film den Zug in den Vordergrund schiebt, damit es jeder klar sehen kann“

Ja, Amandine schaute auf die Hintergründe. Sie suchte stets danach, was der Maler sich dabei gedacht hat, was er dem Betrachter in seiner eigenen „Bilder“-Sprache vermitteln will. Wenn Menschen auf dem Bild waren, dann versuchte Amandine ihre Mimik und Gestik zu deuten und überlegte sich ihre Geschichten. Wenn eine Biene zu sehen war, dann fragte sie sich warum der Künstler sie dazu gemalt hatte. Bei Büchern war es nicht anders, sie las zwischen den Zeilen und erkannte, wenn etwas hinter einer Geschichte verborgen war.

Für sie waren Zuschauer und Leser, die ihre Meinung teilten, Insekten. Denn Insekten brauchen dreihundert Bilder pro Sekunde bevor sie ein Film werden, Menschen nur sechzehn. Darum beneidete sie Insekten, sie konnten so viele Bilder einzeln betrachten.

Genau wie sie las und Filme schaute, schrieb sie. Aber nur für Insekten. Sie hatte nie vor, ihre Geschichten zu veröffentlichen.

„Wenn sie jemand lesen will, dann kann er sie lesen und mir seine Meinung mitteilen. Und ich werde herausfinden, ob er ein Insekt ist“, sagte Amandine dazu.

Sie gab nie damit an, war nie zu bescheiden, sie schrieb einfach nur für sich. Schrieb ihre Gedanken in Geschichten auf, als wären sie ihr Tagebuch. Alles was sie schrieb war persönlich.

Eine Person las jede ihrer Geschichten. Ihr Bruder.

Michael war ihr so nah, wie kein anderer auf der ganzen weiten Welt und Amandine liebte ihn.

„Wenn du nicht mein Bruder wärst, könnte ich dich nie so sehr lieben“, kicherte Amandine. „Aber bestimmt übertreibe ich es nur, irgendwann werde ich auch jemanden lieben können, der nicht mein Bruder ist. Und ich glaube bei Geschwistern sagt man eher lieb haben oder sehr mögen“

So war sie, so würde sie bleiben. Sie würde immer Michaels Schwester sein.

Und leider auch etwas, was sie niemals wollte.

Sie wurde weltbekannte Bestsellerautorin.

Die Frage ist nur, was an jenem Tag passiert war, an dem sie spurlos verschwand und die Eltern getötet wurden. Und schließlich, einige Jahre später, kannte sie jeder und kaum jemand kam dahinter, dass sie die Verschollene ist.

Michael und Daniel lernten diese rätselhafte weltbekannte Bestsellerautorin als Emilia kennen, die blonde Engelslocken und hellblaue Augen hatte. Sie war stets ruhig und zurückgezogen, wenn sie in die Öffentlichkeit kam und sie strahlte, wie eine glückliche Sonne.

Die beiden Ermittler, Daniel und Michael, ahnten noch nichts – bis sie ihre Bücher lasen. Michael erkannte den Schreibstil, erkannte das Gänseblümchen, das sie so gerne gemocht hatte und als berühmte Autorin immer in der Hand hielt, wenn sie sich in der Öffentlichkeit blicken ließ und erkannte den Hilfeschrei hinter ihrem Strahlen.

Der Täter hatte sie verändert. Ihr Aussehen, ihren Charakter, ihr Herz. Doch eines konnte er ihr nicht nehmen. Sie würde für immer Michaels Schwester sein. Auf ewig. Und Daniels Cousine.

Dieser Täter konnte alles auch noch so gut vertuschen, konnte über seine Autorin auch noch solche Lügengeschichten schreiben, aber er hatte nicht die Macht über alles.

Sobald Michael und Daniel das alles erkannt hatten, war es für sie nun ganz einfach. Sie suchten Emilia auf. Als Autorin. Getarnt als interessierte Journalisten.

Natürlich hatten sie der Polizei Bescheid gegeben, denn sie konnten die Reaktion des Täters nicht abschätzen. Sie mussten nur noch beweisen, dass es stimmte.

Emilia wohnte in einem modernen großen Haus, was Amandine niemals gefallen würde. Ihr hätte ein Leben in einem abgeschiedenen Dorf gefallen, wo sie abgeschirmt von der Öffentlichkeit leben könnte. Am besten eines, das alt und geheimnisvoll aussah. Nun hatte sie das genaue Gegenteil. Modern und für alle zugänglich.

Daniel klingelte und ließ sich seine Nervosität nicht anmerkten, während Michael das Gänseblümchen, das er Amandine bzw. Emilia gepflückt hatte, angespannt mit den Fingern herum drehte.

Ein schwarzhaariger, hoch gewachsener Mann öffnete. Es war der Täter, das erkannten die Ermittler auf den ersten Blick. Und ohne nachfragen zu müssen, teilte er ihnen sogar den Namen mit.

„Ach, die Journalisten! Guten Tag, kommt doch herein“ Er machte eine einladende Geste und ließ sie ins Haus treten. „Ich bin Valentin Wellmer, ohne mich wäre Emilia niemals so weit gekommen“

David und Michael lachten gespielt amüsiert und Valentin mit ihnen.

„Aber es geht ja nicht um mich“, lenkte er ein. „Emilia mag es am liebsten, in ihrem Schreibzimmer interviewt zu werden“, erklärte er.

Das Schreibzimmer wirkte sehr einladend, obwohl er mit wenigen Möbeln eingerichtet war. Ein hellgrüner flauschiger Teppich bedeckte den gesamten Boden, ein Holzregal voller Bücher stand an der linken Wand, und auf dem Fensterbrett stand ein Blumentopf, in der eine Orchidee wuchs. Emilia saß am Schreibtisch, das aus demselben hellen Holz gefertigt war wie das Bücherregal, mit dem Rücken zum Fenster. Ein erstaunter Blick breitete sich auf ihrem Gesicht aus.

„Oh, wie schön euch zu sehen. Ich wollte schon so lange von euch interviewt werden“, sagte sie erfreut.

„Ihr seid von der Zeitung Donauwoche, stimmt´s?“, fragte Valentin Wellmer, der sie ins Zimmer geführt hatte.

„Genau“, bestätigte Daniel, der genau wusste, dass Michael noch etwas zu nervös zum Reden war.

„Na dann fangt doch mal an“, drängte Valentin.

„Aber selbstverständlich. Wir wollten zunächst ein Foto von Emilia und ihnen machen. Schließlich sind sie eine sehr wichtige Person in ihrem Leben“, sagte Daniel. Der Mann lächelte bescheiden und stellte sich neben Emilia. Nun stand ihr Täter mit dem Rücken zum Fenster und sah die drei Polizisten nicht, die jetzt daran vorbeiliefen. Daniel richtete die Kamera auf sie und schoss einige Fotos.

„Ihr seht super aus“, behauptete er.

„So viel zu den Fotos, jetzt zu den Fragen“, meldete sich Michael zu Wort, der sich etwas beruhigt hatte, als er die Polizei gesehen hatte.

„Ich bin für alles offen“, sagte Emilia.

In diesem Moment erschien die Polizei in der Tür und schritt gezielt auf den Täter zu. Michael war schwer beeindruckt darüber, wie schnell und unbemerkt sie hergekommen waren.

„Was soll das?“, fragte Valentin und runzelte die Stirn.

„Wir stellen nur Ermittlungen an“, erklärte einer der Polizisten, eine ganz junge Blondhaarige mit einem schmalen Gesicht und tiefblauen Augen.

„Erinnern sie sich an die verschwundene Amandine Lorat?“ Sie wartete die Antwort nicht ab und fuhr fort. „Alle Hinweise deuten darauf, dass Sie sie entführt haben“

„Ich?“ Nun lachte Valentin. Es war kein nervöses Lachen und auch keines, das die Nervosität verdecken sollte, es klang eher so als ob er alles total komisch finden würde.

„Sind Sie die Amandine, die wir suchen?“, fragte ein zweiter Polizist. Er war schon älter, hatte dunkles Haar und ein freundliches rundes Gesicht mit grünen Augen, die ausnahmsweise nicht giftgrün waren, sondern eher grasgrün und in diesem Grün sah man Hoffnung. Diese Augen machten den Eindruck, dass man dieser Person alles erzählen konnte, was einem am Herzen lag.

Emilia war ganz blass geworden, richtig weiß, wie eine Porzellanpuppe, und sie hatte Tränen in den Augen, die Freude und Erleichterung, aber auch Angst, fortschwammen.

„Ich… ja“, krächzte sie mit erstickter Stimme.

Valentin machte keinen Versuch zu fliehen. Im Gegenteil: er blieb ganz gelassen, ja sogar amüsiert und setze ein überlegenes Lächeln auf.

„Machen Sie sich nicht die Mühe, weiter nach dem Täter, wie Sie es nennen, oder irgendwelchen Beweisen zu suchen, ich gestehe“, sagte er ruhig, während er langsam auf Emilia zu schritt und einen Arm, um ihre Schulter legte. Amandine wehrte sich nicht, sie ließ es einfach über sich ergehen und die Tränen fließen.

„Seht, was ich aus ihr gemacht habe“, sagte er und seine Stimme klang triumphierend. „Ich habe der Welt ein Naturtalent gezeigt, sie zu etwas ganz besonderem gemacht, nun wird sie jeder kennen. Ich habe ihr das gegeben, was sich doch jeder mit einem solchen Talent nur wünschen kann. Wollt ihr wirklich jemanden festnehmen, der anderen Träume erfüllt?“

Die Polizisten und Daniel starrten ihn einfach nur an, Amandine weinte und Michael war der einzige, der dazu etwas zu sagen hatte: „Haben Sie sich jemals gefragt, ob sie das überhaupt will? Berühmt sein? Ob sie damit einverstanden ist, dass jeder ihre Bücher liest, dass sie für Sie schreibt. Sie haben ihr nicht, das gegeben, was sie will, sondern sie und ihr Talent ausgenutzt“

Valentin grinste breit und zeigte allen im Raum seine strahlend weißen Zähne, die gerade nebeneinander standen, als hätte er jahrelang eine Zahnspange getragen.

„Fragt sie doch“, forderte er Michael auf. Doch sowohl Michael als auch Amandine blieben stumm. Eine ganze Weile passierte gar nichts, man hörte nur Amandines Schluchzen. Aber irgendwann hatte sie die Grenze durchbrochen und brachte Worte aus ihrem Mund: „Nein, ich wollte es nicht. Ich wollte für Insekten schreiben“

Keiner bis auf Michael und sie selbst verstanden, was mit den Insekten gemeint war.

„Sehen Sie“, zischte Michael. Da lachte Valentin laut und schallend auf.

„Ja, und die Welt hat mir geglaubt. Keiner hat durch diesen Schein geblickt, oder sich nicht getraut der Wahrheit ins Gesicht zu blicken, obwohl sie genau vor der Nase ist. Eigentlich sollte ich dafür nicht ins Gefängnis kommen, sondern einen Preis verdienen. Dafür, der Welt etwas so glaubhaft vorzuspielen“, behauptete er. „Seht, wie sie in die Öffentlichkeit kam, wie sie sich präsentiert hatte, immer mit einem Lächeln im Gesicht. Sie zeigte der Welt, dass sie es genießt. Habe ich aus ihr nicht eine wundervolle Schauspielerin gemacht?“

„Das ist Manipulation“, stellte die junge Polizistin fest.

„Ja, nicht“, stimmte Valentin ihr zufrieden bei. „Das ist Show. Einen Fernsehstar würden Sie niemals für seine Show bestrafen. Warum dann mich?“

„Das ist keine Fernsehshow“, erinnerte Daniel.

„Und Sie haben unsere Eltern umgebracht“, fügte Michael zornig hinzu.

„In der Tat, das habe ich“, pflichtete er ihnen gelassen bei. „Wenn ein Held in einem Buch oder Film den Bösewichten tötet wird es gefeiert und er wird dafür geehrt, aber mich steckt ihr ins Gefängnis? Eure Eltern standen im Weg, sie waren so böse, Emilia nicht berühmt zu machen“

„Wir sind allerdings nicht in einem Buch oder Film, das hier ist die Realität“, sagte der grünäugige Polizist matt.

„Es ist alles nur Show“, kicherte Valentin.

„Wir müssen Sie festnehmen“, sagte der dritte Polizist, ein stämmiger Mann mit dunkel Augen und ebenso dunklen Haaren.

„Dann tut es doch“, forderte Valentin sie dazu auf. „Aber denkt über meine Worte nach. Wann ist ein Mord gut? Wenn man einen bösen Menschen tötet?“

Er ließ sich einfach abführen.

Aber in der Tür hielt die junge Polizistin inne.

„Aber warum haben sie sich nicht dagegen gewehrt? Sie hätten einfach zu uns kommen können und alles erzählen“, fragte sie.

„Ich…“, Amandine suchte nach den richtigen Worten. „Ich konnte nicht. Ich hatte viel zu große Angst davor, was er tun würde, wenn ich es gewagt hätte und ihr hättet mir eh nicht geglaubt“

„Meine wundervolle Schauspielerin“, seufzte Valentin.

Die blonde Polizistin, die gefragt hatte nickte und ging.

Sie ließen Amandine, Daniel und Michael allein. Amandine weinte sich an der Schulter ihre Bruders aus.

„Es ist vorbei. Jetzt kannst du wieder du selbst sein“, beruhigte Michael, dem schwindelig wurde.

Am Ende war alles so schön, wie es schien.

Schöner als ein Gänseblümchen.

12 Kommentare

Joanna am 2. März 2017

Das ist eine wunderschöne Geschichte!

Waldwege am 9. Januar 2017

Wunderschöne Geschichte. Ich mag es, wenn Geschichten gut ausgehen

janne am 27. Mai 2015

oh mein gott, ist das schön, ich mag diese geschichte

Eisblume am 6. Oktober 2014

Ich finde die geschichte wunderschön.Ich konnte mich richtig in die Lage von Michael, Daniel und Amandine hinein versetzen. Schöner Schreibstyl. PS: Ich mag auch Gänseblümchen.

Sonnenschein am 4. September 2014

Mein Dankeschön an Nele und Claire @Claire: ich habe die Geschichte nicht weiter ausgebaut, um die Geschichte schön kurz halten zu können

Claire am 23. August 2014

Unglaublich mitreißend, vielleicht zwischendurch ein bisschen ausbauen...? Es macht einen sehr nachdenklich und es sind auch solche Fragen eingebaut, über die man lange diskutieren könnte. Denn, wann ist Mord denn bitteschön gut? Eine sehr durchdachte Geschichte. Mein Kompliment! LG Claire

Nele am 10. August 2014

Kompliment für diese gelungene Geschichte

Sonnenschein am 25. Juli 2014

Hallo Aralc, danke sehr für dein Kommentar! ich freue mich, dass dir die Geschichte gefällt. Und es ist eher eine Kurzgeschichte. Ich hätte daraus auch ein roman machen können, aber dafür hätte ich nicht die Geduld.

Aralc am 24. Juli 2014

Die Geschichte ist richtig gut! Sie reißt einen richtig mit und bringt einen zum Nachdenken . Meinst du das ist eher eine Kurzgeschichte oder in Roman? LG Aralc

Sonnenschein am 28. Mai 2014

Das ist so schön Wundervoll!

Sonnenschein am 18. Mai 2014

@mariana: danke sehr

mariana am 16. Mai 2014

das ist schön