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Leseratte

Angespülte Angst

Ich schaue nach draußen,

Wälder und Himmel, bleich.

Wie mein Gesicht,

dass als graue Silhouette an der Wand tanzt,

flackert,

durch Kerzenlicht.

Leere legt sich um meine Gedanken,

wie grauer Nebel.

Meine Wünsche und Träume kommen ins Wanken.

Die Silhouette flackert,

wird dunkler,

erlischt.

Und zurück bleibt nur schwarze Gischt,

angespülte Angst.

5 Kommentare

S-fell am 31. August 2017

Dieses Gedicht finde ich sehr, sehr schön, auch wenn ich "3 Schritte" von Dir noch mehr liebe Du hast echt Talent!!

Leseratte am 27. Mai 2017

Vielen Dank für die lieben Kommentare!!

Leni am 27. Mai 2017

Dazu kann ich nur eines sagen: WOW! Ich war vollkommen gefesselt von deinen Worten und hatte Gänsehaut, und das bei 27 Grad... Wundervoll!!!

Waldelfe am 27. Mai 2017

Kurz und knackig! Der Text verdeutlicht Angst sehr gut. Prima geschrieben!

Amalie am 27. Mai 2017

Das ist ein sehr schönes Gedicht Leseratte!LG Amalie