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Fire

Blind Date

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Kapitel 1

Ja. Sie hatte es versprochen. Doch die Leute, die ihr dieses Versprechen abverlangt hatten, kannten sie. Sie mussten gewusst haben, dass sie sich nicht daran halten würde. Sie war sich ziemlich sicher, dass niemand überrascht sein würde.

Die Mauer war nicht hoch gewesen. Nicht hoch genug. Wer immer sie einst gebaut hatte, der hatte nicht viel von der Entschlossenheit und Kreativität gewusst, die verzweifelten Menschen innewohnten. Den Weg hätte sie im Schlaf gefunden. Nicht auf den Straßen. Dort würde man sie suchen. Sie hatte einen anderen, unscheinbareren, unzugänglicheren Weg gefunden, schon vor langer Zeit. Den Weg über die Dächer. Weit über dem nassen Schimmer der Straßen unter dem kühlen Licht einsamer Straßenlaternen. Sie hörte sie nur verzagt, kaum auszumachen, die Schritte ihrer Jäger. Ihre Rufe. Ihr Flehen. Ihr Drohen.Nein, es waren nicht die richtigen, die sie suchten. Wer sie finden durfte, der wusste, wo er suchen musste. Der wusste, wo ihr Weg enden würde. Dort, wo sich diese erbärmlichen Marionetten niemals hineintrauen würden.

Sie gab es zu, ein wenig leid taten sie ihr, die Aufseher und Chefärzte. Doch wer in einer Psychatrie arbeitete, der sollte ein wenig mehr können, als nur die Krankheit bestimmen. Der sollte in der Lage sein, in Welten zu blicken, die er niemals zuvor gesehen hatte. Dem sollte es möglich sein, seine Patienten zu verstehen. Ihre Tränen zu vertreiben, statt sie zu analysieren und dann zu ignorieren. Ihren Schreien zuzuhören, statt sie zum schweigen zu bringen. Ihnen eine Hoffnung geben, statt ihnen ihre Person zu nehmen.Sie hatte das Elend nicht mehr ausgehalten. Nein, sie war nicht krank, sie lebte nur etwas anders, dachte in andere Richtungen, sah Dinge aus anderen Sichtweisen. Doch dort hatte es sie gegeben, die Kranken, bemitleidensbedürftige Menschen, die in dunklen Abgründne lebten, die Dinge erlebt hatten, die ihr Herz zerrissen und ihre Seele aufgeressen hatten, abgewrackte Geschöpfe, Schatten ihrer Selbst, mit Geschichten, die Bücher und Bibliotheken füllen könnten, schwarze Wittwen und Opfer ihrer Selbst, mit Freunden, gruseliger als in jedem Horrorfilm, in Welten, kälter als der Mond und mit Lieben, tot und kaputt. Mit Blicken, direkt ins Herz und Wissen, dass einem Gänsehaut machte. Mit Wünschen, die man lieber schnell vergessen wollte, und mit einem Lachen, dass einem das Gehirn erfror.Sie alle hatten sie geliebt. Denn sie war die einzige gewesen, die mitgekommen war in ihre Universen, die ihnen Liebe gegeben hatte, die wie warmer Sirup über ihre Realität aus Eisblöcken geflossen war. Doch auf Dauer würde sie es nicht aushalten dort. Die anderen hatten ihr geholfen, hatten sie gehen lassen, und das würde sie ihnen nie vergessen.Nein, sie gehörte nicht zu ihnen, und das hatte man gewusst. Doch es gab Gesetze, die verboten, Minderjährige wegzusperren. Und es gab Kontrolleure, sodass Verstöße gegen diese Gesetze gewisse Menschen die Posten kosten konnten. Doch konnte man ein junges Vagabundenmädchen, dass zudem eine der erfolgreichsten und unauffälligsten Betrügerinnen der Stadt war, nicht einfach so frei herum laufen lassen. Und so hatten kleine und größere Spenden, freundliche und weniger freundliche Worte und ein gewisser, väterlicher und sehr gutgläubiger Gutmensch namens Mister G´Tholoss dafür gesorgt, dass diese junge Diebin in der Psychatrie „auf dem Weg zu einem würdigen Leben beleitet“ wurde.

Doch diesen ach so allwissenden „würdig lebenden“ Leuten fehlte wohl die nötige Professionalität…Die Winde wehten heftig, doch die Wolken behielten ihre Last bei sich. Die Dächer wurden schmaler, sie kam ihrem Ziel näher.

Kapitel 2

Unten hallten die verzweifelten Rufe der wahren Gefangenen, dieser Doktoren und Seelenverwirrer, zwischen den Gassen wieder, mit jedem ihrer Schritte wurden ihre Rufe lauter, ihre Schritte dort unten gehetzer. Vielleicht wussten tatsächlich einige von ihnen wohin sie unterwegs war. Und das waren dann die gehetztesten, verzweifeltesten von ihnen, denn niemand wollte dort hinein. In den Turm.

Der Turm, der einst Wohnsitz hoher Herren, Herzöge und sogar Könige war. Und der später trauriger Zeuge menschlicher Perversion werden würde, Häuslichkeit für Folter und Einschüchertung werden sollte. Es war gar nicht so sehr die Geschichte des Turmes, die sie anlockte. Es war mehr das, was momentan dort drin nistete…

Die Winde wurden stärker. Sie musste sich etwas gestehen. Hinter den Wipfeln und Erkern ragte er hervor. Drohend, als sei er ein Mahnmal für Größenwahn, der nie wieder geschehen durfte. Und doch gerade wieder an Macht gewann. Sie musste es jetzt tun. Sonst würde sie den Turm nicht heil verlassen. Oben nisteten Schwalben. Ihre Erwartungen waren falsch.

Das Gestein, einmal hell wie der Rest der Stadt, was schwarz von vielen Bränden. Sein Schatten ließ ganze Straßen im Dunkel. Sie waren so falsch, nichts als Träume. Erbärmliche, liebliche Träume. Wie die, die die feinen Herren und kleinen Mädchen träumten, die niemals erfahren hatten, wie grausam das Leben Träume mit Kanonen und Walzen dem Boden gleich macht.Niemand würde sie dort herzlich empfangen. Sie hatte sie verraten. Sie war weg gewesen, warum interessierte dort keinen. Sie würden Rache wollen.

Unter ihr verhallten die Schritte der Psychenflicker, der Turm erhob sich vor ihr, wuchs in die Länge und ließ sie immer kleiner werden, bis endlich sie auf dem letzen Dach stand, auf dem letzen Haus, näher würde niemand sich an ihn heran wagen. Sie sah hinauf. Es schnürte ihr die Kehle ab. Das letze mal waren sie noch zu zweit gewesen, hier. Sie würde ihn wiedertreffen, hier. Sie würde warten, und er würde kommen. War es ihre Schuld?

Er war allein gesprungen. Sie hatte es ihm auszureden versucht, er hatte nicht auf sie gehört. Hätte sie ihn aufhalten sollen? Durfte man das? So stark in das Leben anderer eingreifen, noch dazu hier, im Turm? Wo es weder wirklich Leben noch wirklich Tod gab? Sie spürte sein Kommen.

Kapitel 3

Er hatte keine Sonnenbrille auf.Sie hatte ihn erst einmal gesehen ohne diese Sonnenbrille, und damals war ihr beinahe das Herz stehen gebllieben. Verkohlt. Seine Augen waren verkohlt, von etwas, das er hier gesehen hatte, im Turm.Sie wusste, dass er sie trozdem sah. Wusste, das ihm sein Herz höher schlug bei dem Anblick ihres wehenden braunen Haares über dem Dach. Wusste, dass er trotz ihres Verrats ihr nicht wiederstehen konnte. Ihren Eisblauen Augen. Ihren spindeldürren, dafür sehr langen Fingern.Was würde er tun?War er wütend?Er kam auf sie zu, mit strammem Schritt und der Maske aus Gleichgültigkeit, die ihn ihr immer noch manchmal zum Rätsel machte. Zum Beispiel jetzt.Sie sah ihm entgegen, wartete, ihr Herz pochte so stark.Er schritt auf sie zu, kam immer näher und nahm sie in den Arm.Sie drückte ihr Gesicht in seinen Körper, schloss die Augen.Verräterin.

Sie atmete ihn ein, seinen Duft. Das einzige, was ihr Hoffnung geben hatte inmitten des Elends der Psychatrie.Ich weiß. Lass mich erklären.Er grub seine Hände in ihr Haar und drückte sie fest an sich. Dann nahm er sie und schob sie Richtung Dachkannte. Kurz begann ihr Herz zu rasen, dann hielt er an, ließ sich nieder. Er wollte keine Rache. Sie atmete auf.Herausfordernd saß er da, starrte mit seinen Kohleaugen hinunter auf die Stadt, die ihn niemals willkommen geheißen hatte.Ich kann nicht nur von Liebe leben, sagte sie.                                                        Ich brauchte das Risiko. wollte mich noch einmal erinnern. Noch einmal Abschied nehmen.Er schwieg, sein Schweigen überschemmte die Straßen unter ihnen. Dort irgendwo mussten noch immer die Doktoren im weißen Kittel druch die Straßen irren und nach ihr suchen.Abschied nehmen von einer Welt, die dich nicht haben will? Er war nicht wütend. Er war enttäuscht.

Oh, sie war weich, so weich und verletzlich. Es tat ihr so leid, sie wollte ihn in den Arm nehmen und nie mehr loslassen, er sollte nie mehr glauben, sie wäre ohne ihn gegangen. So weich. Ja, antwortete sie. Er las hinter dem Wort die Geschichte, die mit Schweigen so viel einfacher auszudrücken war als mit Worten.Sie nahm seine Hand, strich über seine weiche Haut, küsste sein schwarzes, viel zu dünnes Haar.Oh ja, sie war so weich. Wenn sie hier war, bei ihm, im Turm.Nur er und die kalten Geschöpfe aus Stein im Turm und die Opfer der psychischen Behandlung kannten ihre Liebe, ihre weiche Seite. Sonst war sie hart, härter als die steinernen Statuen, die den Turm bevölkerten und aus was auch immer sich Leben stahlen. Sie war kalt und berechnend und die besste Lügnerin, die diese Stadt je gesehen hatte. Schauspiel, nichts als Schauspiel war es, was sie tat. Die richtigen Worte hier, ein vertrauliches Lächeln dort, ein wissender Blick da und etwas so schlau klingender, überzeugend vorgetragener Unsinn ließen die Leute so ziemlich alles tun. Manche taten es mit Rückendeckung der Ministerien, sie tat es allein. War dort kalt wie Stein, berechnend wie Computer, falsch wie der Frieden.

Er sah sie an, bohrte seine toten Augen in ihre.Hast du es getan? Dich verabschiedet?Ja.Was hatte er vor?Kommst du mit mir?Ich springe nicht. Sie kannte ihn. Doch das hätte sie nicht von ihm erwartet.Das will ich gar nicht.Sondern?Du hast ein Herz aus Stein. Und eines aus Fleisch und Blut. Zwei Herzen können nicht schlagen in einer Brust.Er drückte sich aus wie ein Buch, seine Sprache war die der alten Zeiten. Noch etwas, dass sie nicht verstand an ihm.Und?Ich liebe keinen Stein. Nicht mehr.Was wollte er ihr damit sagen?

Gib mir deine Hand.Sie folgte seiner Anweisung. Sie hatte ihr Leben als erfolgreiche Diebin aufgegeben. Wozu überleben in einer Welt, die einen nicht mochte, wenn man im Paradies leben konnte? Er nahm ihre Hand, hielt sie fest, und seine Finger wurden durchsichtig, aus Licht, wie Mondstrahlen, und dann bohrten seine Finger in ihre Hand hinein. Sie schrie auf. Er suchte die Ader, fand sie, und folgte ihr, auf eine ihr unerklärliche Weise. Sie schrie, der Schmerz nahm ihr die Luft, sodass sie keuchen musste, und er ließ kleine Sterne vor ihren Augen explodieren. Er nahm seine zweite Hand, legte sie um ihre Schulter und streichelte sie, hielt sie fest, während er weiter der Ader folgte, immer weiter, durch ihre Schulter, in ihre Brust. Ihr Herz hämmerte, Wogen aus Schmerz rissen sie mit sich, und dann hatte er gefunden, was er suchte: Ihr Herz.

Er griff es, es wurde kalt in ihrer Brust, kälter als der Wind, kälter als alles Eis der Welt, und dann wurde es heiß, ihre Augen explodierten, als er ihr Herz aus ihrem Körper riss. In Flammen gingen sie auf, Rauch versengte ihre Augenbrauen, die Hitze schlug ihr ins Gesicht. Gleichzeitig sah sie den Rauch zum Himmel aufsteigen, sah die Asche in ihren Schoß rieseln und ihre Augenhöhlen langsam aber sicher zu Kohle werden. Schmerz, heiß und brennend, pochte, und etwas in ihr, etwas, dass viel zu lange versteckt gewesen war, pochte dort, wo bis ebend noch das steinerne Dinge gewesen war, dass er nun in der Hand hielt.Sie sah ihn an. Oh ja, sie verstand. Nur mit dem Herzen sieht man gut…, murmelte sie.Dann sah sie ihm in die Augen, in sein Herz: wo ist deins?

Die Flammen ihrer Augen gingen auf das Dach über, fanden Blätter und Nadeln, die es am Leben hielten. Der Rauch tanzte in den Himmel, bis er von den schweren Wolken verschluckt wurde. Unter ihnen schlief die Stadt langsam ein.Da, antwortete er. Sie folgte seinem ausgestreckten Finger und sah, wie sich die steinerne Jungfrau vom Dach des Turmes stürzte. Sie raste an ihnen vorbei, das filigran gearbeitete Haar wehte seltsamer Weise im Wind, dann folgte der Knall, und die schönste Statue des gesamtenTurmes zersprang auf dem Pflaster unter ihnen in tausend Teile.

Das Feuer um sie herum breitete sich aus, es hatte ein benachbartes Strohdach gefunden, und sein Weg in die Bäume war längst erledigt. Der Suizid der Statue  hatte den Rauch geteilt, wie der Schweif einer Sternschnuppe war er ihr nach unten gefolgt. Nun schloss sich die Lücke, die Sicht nach unten wurde ihnen wieder versperrt.Sie sah ihn erschrocken an.Es ist ein Liebesbeweis, erklärte er leise, und ein Schwur. Sie hat mir mein steinernes Herz genommen und es in sich aufgenommen. Ich habe sie verschmäht.Sie sah nach unten. Ihre Schuld.Nein, flüsterte er.Sie sah ihn an, begann zu husten. Der Rauch wurde scharf in der Nase und rau im Mund.Sie ist aus Stein.Sie verstand. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, während sie versuchte, so wenig wie möglich zu atmen. Wie ihr Lächeln mit verkohlten Augen wohl aussehen mochte?

Das Feuer fraß immer weiter, die Nacht wurde grau und dicht und nahm ihr den Atem. Die Stadt schreckte auf, Sirenen heulten, doch die Welt schlief weiter.Ein Stück des Dachbalkens löste sich und sauste gleich einem Meteoriten nach unten.Sie sah sich um, das Feuer wuchs und wuchs, die Panik unten wuchs in gleichem Maß, doch um sie beide machte es einen respektvollen Bogen.Sie legte ihren Arm um ihn, nahm seine Hand mit ihrem Herz aus Stein und küsste ihn. Dann gab sie ihm einen kleinen Ruck, das Herz rutschte aus seiner Hand und folgte der wunderschönen, an der Liebe und der Macht eines Schwurs gescheiterten Jungfrau, während der Rauch die Wolken vertrieb und die Flammen die Kälte der Nacht verjagten.

 

13 Kommentare

Mora am 28. Mai 2017

Es ist wundervoll geschrieben, aber auch grauenvoll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich könnte so was nicht schreiben!!!!!!!!!!!!!! Schreibe bitte eine Fortsetzung!!!!!!!!!!!! Du bist echt talentiert Fire!!!!!!!!!

nothing am 12. Januar 2016

wow also ohne die erklärung hätte ich's nicht verstanden aber das liegt an mir (; super schreibstyl richtig packend ....und sehr geheimnisvoll

Lilly am 3. September 2015

Voll die Gänsehaut-Geschichte!????

Celeste am 5. März 2015

GENIALOTASTISCH...

Kassandra am 27. Februar 2015

... mir fehlen echt die Worte, du hast das total toll geschrieben. Es ist total spannend und dramatisch, auch wenn ich das alles noch nicht ganz gerafft habe Auf jeden Fall total cool!( Und gruselig)

vivien am 17. Juni 2014

Super

Emma am 17. Februar 2014

Ich wollte dich nur mal fragen, ob du uns verrätst (oder mir ), wie alt du bist? Das wirkt nämlich alles schon so erwachsen ...

Lina am 17. Februar 2014

Ich liebe es, wie du schreibst. Ich habe diese Geschichte zwar erst gerade gelesen, aber ich fand sie richtig toll. Also ich glaube, du wirst mal ein großer Schrifsteller werden können

Anuk am 8. September 2013

Dein schreibstiel ist sehr beeindruckend aber auch einen tacken zu übereifrig. Wenn du zwischendrin auch ein paar schmucklose textpassagen einsetzen würdest , wäre es viel einfacher zu genießen wie du mit worten umgehst. Lg anuk

Ella am 4. September 2013

Danke für die tolle Erklärung, Fire Schade, dass es nicht weiter geht. naja, ich Denk mir einfach selbst eine Fortsetzung/ Ende aus (eigentlich ist es auch ein gutes Ende. Aber ich hab's einfach lieber wenn's "richtig" abschließt, wenn weißt was ich mein ) Lg Ella

fire am 1. September 2013

dankeschön erstmal ;D zu den fragen: hm, also "er" ist jemand, der auch mal vor der stadt/ gesellschaft/ den menschen geflohen ist und dem vor einiger zeit auch mal das "falsche" herz genommen wurde und der sich nun in "sie" verliebt hat und mit ihr fernab der anderen im turm leben möchte. und nein, es geht nicht weiter, alles kommende kann sich jeder selbst aussuchen

Schimmerlicht am 31. August 2013

Der Schluss ist ein kleines Bisschen kompliziert, und es fehlt noch ein Stückchen, dass ich alles kapiert habe, aber ich verstehe genug um zu sagen: krass. Einfach nur krass. Vor allem der Teil als er ihr Herz genommen hat... Innerlich bin ich dort auf dem Stuhl herum gehüpft und habe wild mit den Armen herumgefuchtelt

Ella am 31. August 2013

Hu, das ist echt, echt, gruselig. Und auch ein bisschen traurig. Aber wer, und vor allem Was genau ist 'er' eigentlich? Und geht die Story noch weiter? Lg Ella