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Vincent L.

Dieter in den Bergen

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Es lebte einmal Dieter in einem ganz gewöhnlichen Haus mit einem ganz ungewöhnlichen Hund namens Becky, der durch den Garten tollte und gerne den Löwenzahn zum Box-Duell herausforderte. Eines Tages bekam Dieter einen Brief, in dem stand: „Lieber Herr Weiß-Gott –Wer, Sie haben bei unserem Gewinnspiel eine Reise in die Alpen gewonnen. Ihr Zug geht morgen um 10:10 Uhr auf Gleis 10. Liebe Grüße, Ihr Reisebüro Hin-und-weg.“ Dieter war sehr glücklich und röhrte in den Garten hinein: „Becky, es geht in die Alpen!“ Schnell packte Becky alles Nötige ein und gab Dieter ein Leckerli, sorry, ich meine natürlich, Dieter packte schnell alles Nötige ein und gab Becky ein Leckerli.

Am nächsten Morgen ging's los: Becky pinkelte zum Abschied auf die Blumenbeete der Nachbarn und Dieter vergaß fast sein Ticket und war froh, als er endlich im Zug saß. Plötzlich tanzten 6 Schaffner in einer Reihe herein. Sie sangen: „Ach lieber Schokoschokoriegel komm zu mir, komm zu mir, komm zu mihihir!“ Alle im Abteil klatschten laut, außer Dieter, der sich fragte, was das zu bedeuten hatte. Da sah er, dass jeder Schaffner ein Schild am Anzug trug, auf dem stand: tanzende Chorgruppe Gleis 10. Becky jaulte: er hatte Hunger. Dieter gab ihm ein Leckerli, als der Zug plötzlich hielt. Sie waren endlich angekommen. Ein Bergführer brachte ihn, Becky und die wenigen anderen Gäste zum Hotel. Dort war es wunderschön.

Am nächsten Tag wanderten Dieter und Becky auf einen großen Berg, aber oben hörten sie einen markerschütternden Schrei. Er kam von einem Felsvorsprung. Dieter rannte hin und sah einen Bergsteiger, der sich an den Felsvorsprung klammerte. Viele kleine Steinchen bröckelten unter ihm hinab. Dieter röhrte: „Keine Angst! Ich komme schon!“ Er reichte dem Bergsteiger ein starkes Kletterseil und zog ihn hoch. Der Bergsteiger sagte: „Ich danke Ihnen! Ohne Sie wäre ich tot! Wie kann ich Ihnen danken!?!“ „Geben Sie mir bitte 100 Euro! Ich bin pleite!“
Der Bergsteiger gab ihm 100 Euro und kletterte dann davon. Dieter rief: „Juhu!“, machte einen Luftsprung und fiel den Berg hinab. Becky folgte ihm mit lautem Bellen. Am Abend verspeiste Dieter ein 3-Gänge-Menü und erstickte fast an einem Hühnerknöchelchen.

Doch als Dieter am nächsten Morgen runter in die Hotelhalle ging, standen da viele vermummte Gestalten mit Revolvern und als sie Dieter sahen, sagte einer von ihnen: „Halt! Gib uns all dein Geld!“ Doch da kam Becky angerannt und verscheuchte den Vermummte, der gesprochen hatte. Aber jetzt griffen die anderen vermummten Banditen Becky an. Dieter wusste was zu tun war. Er sprang auf den Kronleuchter und schoss auf einen Vermummten zu. Er griff sich dessen Revolver und schoss auf die Lampen über den anderen Banditen. Knall, knall, knall, knall, schidibumms, bumm, boing knall. Ein Bandit nach dem anderen kippte ohnmächtig um. Dieter rief: „Gut, gemacht, Becky! Triumph des Guten!“ „Das macht dann 100 Euro!“, sagte der Hotelbesitzer und deutete auf die zerdepperten Lampen. Und Dieter gab ihm mit Tränen in den Augen die 100 Euro vom Bergsteiger und reiste am nächsten Tag ab. Becky freute sich, als sie endlich wieder zu Hause waren.


The End

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