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Kendra Black

Teufelsspiel

Ich wartete in kühler Nacht 

Und blickte in die Sterne 

Der Mond war verhangen in seiner Pracht 

Ich sehnte mich nach Ferne

Ich sehnte mich nach Freiheit 

Ohne Grenze, ohne Fessel, ohne Geld und ohne Zwang

Doch dann plötzlich, ohne Warnung 

Kam ein Mann den Weg entlang

Diese Sorte, die ich hasste

Diese Sorte, vor der ich floh

Spazierte dort ganz ohne Eile

Schien mit sich und der Welt recht froh

Lass ihn gehen, dachte ich,

und schaue ihn nicht an so lang

Doch er reichte mir 10 Pfennig

und legte mir die Fesseln an

Wie ich kämpfte, wie ich wehrte 

diesem ganzen Teufelsspiel 

Auch er kämpfte, auch er wehrte 

Doch ich siegte und er fiel

Ich streifte meine Fesseln ab

und atmete ganz langsam ein

Wartete in kühler Nacht 

und wusch mir meine Seele rein.

4 Kommentare

James am 26. Juni 2017

Ein sehr schöner Text das einem zeigt wenn man sich durchsetzt schaft man etwas auch.

Feuervogel am 23. Juni 2017

Super schön geschrieben !!! Und super gereimt!!! Wie alt bist du denn ? Liebe Grüße Feuervogel

Wellensittich am 22. Juni 2017

Wow du kannst echt gut schreiben!

Amalie am 22. Juni 2017

Voll schön!