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Mittwoch, der 24. August 2016

Tintenherz auf dem roten Teppich

Dezember 2008. Die Verfilmung von Cornelias Buch ‘Tintenherz’ feierte Premiere in Berlin. Cornelia kam mit Anna und Ben aus Los Angeles angereist, Regisseur und Hauptdarsteller aus anderen Ecken der Welt.

(© Warner Bros. Ent., 2008)


Gästy: Jetzt sag schon, wie groß der Kuchen war, sag schon! Ein riesiges Buch.

Aus Biscuit und Schokoladencreme – uuuuuuuuuhhhhhhhhhhh!

Insa: Ich hab doch noch gar nicht angefangen zu erzählen, Gästy.

Aber Gästy hat schon Recht. Der Geburtstagskuchen war riesengroß. Ein Buch aus Schokoladenteigschichten. Und Gästy hat so viel davon gegessen, dass ihm jetzt noch schlecht ist. Wollte sich unbedingt mit Brendan Fraser messen: Wer kann den meisten Kuchen essen? Aber Brendan ist ein großer Schauspieler und Gästy eben nur ein kleines Buch. Dabei wollte er so gerne Eliza Bennett beeindrucken in ihrem wunderschönen Kleid.

Eliza Bennett (© Warner Bros. Ent., 2008)Gästy fragt sich übrigens, ob Eliza ebenfalls erkältet ist. Es war soooooo kalt in Berlin, und Gästy hat einen dicken Schnupfen mitgebracht. Wenn er das gewusst hätte, dann hätte er sich im Hotel nicht mit Kunstschnee und Lametta geschmückt, sondern sich in dicke Schals gewickelt. Aber er wollte doch schön sein für Eliza ... Gästy hat sich nämlich unsterblich verliebt.

Gästy: Gar nicht wahr. Erzähl nicht so Geschichten

Insa: Ach Gästy ...

Na ja, Ihr wisst jetzt also, es gab Geburtstagskuchen. Nach der Filmpremiere. Im Hotel. Auf Cornelias Geburtstagsfeier. Und auf Annas Geburtstagsfeier. Denn Cornelia und ihre Tochter sind beide am 10. Dezember geboren. Und Warner Bros. Deutschland hat für die beiden eine kleine Feier organisiert. Und Kuchen gebacken.

Eliza Bennett (© Warner Bros. Ent., 2008)Für Cornelia, für ihre Familie, ihre Freunde und natürlich auch für das Filmteam.

Gästy: Mir ist soooooo schlecht

Insa: Tja, Gästy, selber schuld. Du hättest ja nicht unbedingt auf dem Tintenwelt-Weihnachtsmarkt vorher schon zwei Würste und drei Waffeln verdrücken müssen.

Ich hab Dir gesagt, dass Du dann im Kino Aufstoßen kriegst.

Gästy: Ja, aber im Kino war ich dann doch ganz still.

Insa: Ja, weil Du umsonst Popcorn bekommen hast und Limo. Und weil Du nur drei Reihen hinter Eliza gesessen hast.

Gästy: Jetzt sag das nicht! Sag das nicht! Du hast versprochen, dass Du nicht erzählen würdest, wie süß ich die finde. Und Du bist nicht Capricorn. Ihr wisst ja, Capricorn ist stinkend-böse und sagt nie die Wahrheit. Stimmt doch, Insa, Du weißt doch noch, in der Szene, wo Capricorn sein Versprechen bricht, dass er ...
Brendan Fraser (© Warner Bros. Ent., 2008)
Insa:
Ach, Gästy, Du sollst doch nicht alles verraten. Der Film ist doch erst vor kurzem angelaufen.

Erzähl lieber, wie Brendan nach dem Film auf die Bühne gesprungen und dabei fast wieder runtergeplumpst ist.

Gästy: Jahaaaaaaaaa

 

Wie Cornelia, bei der Bambi Verleihung. Dann wären beide nach der Premiere von der Bühne gehumpelt. Hahaaaaa )

Aber Brendan hat ja noch mal die Kurve gekriegt – genau so wie im Film, als er fast vom Dach gerutscht ...

Insa: Gästy! Du sollst nichts verraten, hab ich gesagt.

Gästy: Schuldigung...

Aber von den Feuerspuckern darf ich erzählen, oder? Und von dem Marderbeschwörer mit seinem weißen Gwin.

Insa: Ja, das ist okay, Gästy.

(© Warner Bros. Ent., 2008)Gästy: Die hatten nämlich vorm Kino einen Tintenwelt-Weihnachtsmarkt aufgebaut.

Mit Glühwein und Puderzuckerwaffeln und Würstchen und gebrannten Mandeln und ...

Insa: Gäääästy

Gästy: Oh ... ja ... natürlich gab’s auch die Feuerspucker und Jongleure, und einen Schlangenbeschwörer, der eigentlich ein Marderbeschwörer war. Und die riesige Bücherwand, vor der Cornelia später mit Brendan und Paul und Eliza Autogramme gegeben hat, und ...

Insa: Gästy, hol mal Luft.

Gästy: Ja, aber das war doch wirklich alles so aufregend und – mir wird schon wieder schlecht. Mmmmmpf

Insa: Gästy, Gästy. Das letzte Fischhäppchen auf Cornelias Geburtstagsfeier war einfach zu viel für Deinen Papiermagen.

Paul Bettany (© Warner Bros. Ent., 2008)Gästy: Ja, aber ich war so frustriert, weil Eliza plötzlich nicht mehr da war. Da musste ich einfach was essen. Und fast hätte mir Paul Bettany noch das letzte Schnittchen weggeschnappt. Dabei ist der so ein langes Elend. Der muss nicht mehr wachsen im Gegensatz zu mir. Und Brendan ist genau so’n Leuchtturm. Aber den hab ich ja geschlagen beim Kuchenessen. Ha!

Insa: Gästy, stopp Dich mal. Das ist jetzt alles nicht so spannend für die Leute hier.

Gästy: Oh, aber spannend war die Premiere, nicht wahr? Nur so schade, dass Helen Mirren nicht da war. Und Farid, der wunderbare Rafi Gavron. Den hätte ich so gern gefragt, ob er mir die Drachenflamme beibringt.

Insa: Gästy, jetzt is Schluss. Du verrätst ja schon wieder alles.

Iain Softley und Eliza Bennett (© Warner Bros. Ent., 2008)
Gästy: Wo sind eigentlich die unverschämten Typen hin, die Cornelia auf dem roten Teppich so angebrüllt haben? Die hab ich auf der Feier nicht gesehen. Dabei wollte ich denen so gerne noch kräftig vors Schienbein treten. Diese fiesen Trampel

Insa: Gästy, das waren die Pressefotografen. Die wollten halt alle ein Bild von Cornelia auf dem roten Teppich. Und da geht’s dann meist so rüpelig und hektisch zu, weil alle Angst haben, kein gutes Foto zu bekommen.

Gästy: Trotzdem ... die waren ja schlimmer als Capricorns Männer in ihren dunklen Mänteln Und was für ein Blitzlichtgewitter. Und der arme Paul Bettany, der gar keine Haare mehr auf dem Kopf hatte – ganz anders als im Film – der musste stehen – und stehen – und stehen. Der hatte zum Schluss bestimmt einen Eiskopf und nur noch Blitze vor den Augen.

Insa: So ist das eben, Gästy. Daran sind die Schauspieler aber gewöhnt.

Gästy: Und wie tapfer Eliza in ihrem Kleidchen in der Kälte stand und den Kameras entgegenlächelte.

Iain Softley, Eliza Bennett und Brendan Fraser (© Warner Bros. Ent., 2008)Insa: Jaaaaaa, Gästy, da war sie wirklich tapfer.

Gästy: Was grinst Du denn jetzt so blöd???

Insa: Erzähl doch noch ein bisschen was aus dem Kinosaal, Gästy.

Gästy: Als der Vorhang zuging? Ja, da kam doch erst der Regisseur auf die Bühne.

Und dann Paul Bettany. Und der hat ganz zerknirscht zugegeben, dass er seine deutsche Synchronstimme ja um Längen besser findet, als seine eigene.

Insa: Ja, und Brendan hat noch mal erzählt, wie er damals Cornelia in Hamburg besucht und Anna und Ben kennengelernt hat. Und dass sie gefälligst aufhören sollen zu wachsen.

Sie waren doch damals soooooo klein, als er sie zum ersten Mal sah.

Gästy: Ja, und Cornelia musste natürlich auch noch die Geschichte mit ihrem Melonenfuß erzählen. Als sie bei der Bambi-Verleihung von der Bühne gefallen ist und dabei glücklicherweise niemanden mit ihrem Bambi erschlagen hat.

Insa: Jetzt kann sie ihren Fuß ja bald wieder ein bisschen hochlegen und schonen, denn die Filmpremiere in den USA ist ja erst im Januar.

Gästy: Genau, jetzt fliegt sie erst mal wieder nach LA und feiert dort mit Anna und Ben Weihnachten. Mit Plätzchen und Stollen und Lebkuchen und Zimtkakao und ...

Cornelia mit ihren Kindern Anna und Ben (© Warner Bros. Ent., 2008)
Insa: Gääästy ...

Gästy: Ja, is klar

Haben wir noch was zu erzählen oder krieg ich jetzt endlich meinen Kakao?

Insa: Ich glaube, die Leute hier haben jetzt einen kleinen Eindruck bekommen von der Filmpremiere in Berlin. Wenn auch einen Chaos-Wirrwarr-Gästy-Eindruck, mit Schwerpunkt auf der kulinarischen Seite. Aber das sind sie ja gewohnt.

Gästy: Wir wünschen Euch jedenfalls viel Spaß im Kino. Vergesst nicht, Euch Popcorn zu kaufen – das salzige – das ist viel besser – und Gummibärchen – und Eiskonfekt – und ...

Insa: Gästy!!!!

Gästy: Oh – ja – weiß Bescheid - also viel Spaß im Film. Und schön die Drachenflamme üben zu Hause

(© Warner Bros. Ent., 2008)

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