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Montag, der 31. Oktober 2016

HAPPY HALLOWEEN

Halloween und Kürbis. Das gehört einfach zusammen.
Aber wieso eigentlich?

Habt ihr schon mal von Jack o' Lantern gehört? Nein? Aber bestimmt haben einige von euch schon um diese Jahreszeit einen dicken Kürbis ausgehöhlt, freundliche oder unfreundliche Gesichter hineingeschnitzt und ihn vor die Haustür oder auf die Gartenmauer gesetzt? All die vielen "geschlachteten" Kürbisse haben aber wenigstens aus Respekt verdient, dass man weiß, was hinter diesem Oktober-Vergnügen für eine Geschichte steckt.
Gezeichnet von Raul Garcia
Also, das kam so: Angeblich hat der Name Jack o' Lantern britischen Ursprung und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Damals bedeutete er so etwas wie "Mann mit einer Laterne" (womit ein Nachtwächter gemeint war). Mit der Zeit benutzte man den Begriff gerne für eine "hausgemachte Spezialität" des 19. Jahrhunderts,
die man auch turnip lantern (Rübenlaterne) nannte. In einigen Teilen Großbritanniens benutzte die damalige "Dorfjugend" diese Laternen, um Wanderer auf den Landstraßen zu erschrecken.

Für katholische Kinder war es dagegen ein Brauch, mit Jack o' Lanterns auf Hallowmas (Allerheiligen, 1. November) von Haus zu Haus zu ziehen und die sogenannten "soulcakes" (Seelenkuchen) einzufordern. Die Rübenlaternen symbolisierten dabei die Seelen der Toten.
Als irische Einwanderer den Brauch mit nach Amerika brachten, wurde aus der Rübe dort ein Kürbis, weil der dort einfach im Überfluss verfügbar war.

Happy Halloween everybody!

Kommentar

Fuchs am 31. Oktober 2016

Ich wünsche euch auch happy Halloween