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Dienstag, der 9. August 2016

Cornelias MirrorWorld App

Am 17. April 2013 hat Cornelia ihre erste App veröffentlicht.
Sie hat dafür extra neue Geschichten aus der Welt hinter dem Spiegel geschrieben, Geschichten, die manches von dem verraten, was Reckless. Steinernes Fleisch und Reckless. Lebendige Schatten verschweigen.

 

© Mirada

 

Zusammen mit den Mirada-Studios in Los Angeles hat Cornelia die MirrorWorld für euch entwickelt. Die MirrorWorld ist eine App, mit der ihr Cornelias Geschichten auf eine ganz neue Art erleben könnt.

© Mirada„Touch, to find, to see, to be, your reflection's destiny.“
So steht es auf dem Spiegel, den die MirrorWorld-App euch als erstes vorhält: Berühre ihn, und finde heraus, wohin dein Spiegelbild und deine Gedanken dich führen. Weiter und tiefer als es die beiden ersten Reckless-Romane tun, führt die MirrorWorld-App in die Spiegelwelt. Sie bringt sowohl Spiegelwelt-Neulinge wie auch deren Kenner direkt zu Figuren und Orten, die beim Schreiben in Cornelias Fantasie Gestalt annahmen. Um die App zu nutzen, muss man Reckless – Steinernes Fleisch und Reckless – Lebendige Schatten nicht unbedingt kennen. Aber manchmal hilft es, schon einen Eindruck von Jacobs Abenteuern zu haben, um sich von Bildern, Tönen und Texten mitnehmen zu lassen zu Geheimnissen, die selbst Cornelia nicht kannte, bevor sie die 16 Geschichten fand, die sie extra für die MirrorWorld-App geschrieben hat.

Ein altes, deutsches Wirtshaus in LA wurde in der App zu Chanutes Menschenfresser (© Mirada)Wie sieht es aus in Albert Chanutes Wirtshaus „Zum Menschenfresser“? Wie kann man sich so einen Menschenfresser vorstellen? Oder gibt es gar ganz unterschiedliche Typen von ihnen? Was muss passiert sein, damit aus einem braven und tapferen Schneider das Wesen wurde, das im Schwarzen Wald Angst und Schrecken verbreitet. Das Wesen, das dafür sorgt, das das Schnippschnapp und Klippklapp einer Schere die Reisenden mehr schaudern lässt als das nahe Heulen eines hungrigen Wolfs? Und wie sieht er wohl aus, der Schneider, dem man doch nie begegnen will? In der MirrorWorld findet sich sein Bild, seins, und das seiner Scherenhände, die Jacob beinahe das Leben gekostet hätten, wäre Fuchs ihm im Kampf nicht zur Hilfe gekommen. Fuchs, Jacobs treue Begleiterin. Es ist lang her, dass die beiden sich das erste Mal begegnet sind, und das einzige, was Cornelia im ersten Band von Reckless verrät ist, dass Jacob Fuchs aus einer Falle rettete.

© MiradaWie aber war Fuchs dort hinein geraten? Ausgerechnet sie, die doch sonst so voller Vorsicht und Umsicht handelt. Das kalte Eisen, versteckt im feuchten Gras, hatte ihr die Zähne in den Hinterlauf geschlagen und sie fest gehalten, als ein Reiter sich nähert... „The Beginning“ erzählt die Geschichte dieser ersten Begegnung weiter.

 

Vom ersten Buchstaben an spürte Cornelia, dass die Spiegelwelt über die Seiten der Bücher hinaus drängte, dass sie sich nicht würde zähmen lassen zwischen den Deckeln der Bücher, dass nicht ein Buch nach dem anderen ausreichen würde, um Wege durch diese Geschichten zu finden. Sie fühlte: Diese Geschichten passen nicht in Bücher allein, sie brauchen noch etwas anderes, sie können und wollen nur auf bedrucktem Papier nicht erzählt werden. Sie brauchen eine neue, eine ganz eigene Art des Erzählens, um all ihren Zauber entfalten zu können. Gut wäre, so Cornelias Gefühl, etwas wie ein lebendiges Buch, eines, das atmet, sich bewegt, sich verändert und entwickelt. Diese Form hat Cornelia zusammen mit Mirada entwickelt.

Während der Produktion zur Geschichte "The Spell of a Fairy" (© Mirada)Mirada ist eine Firma in Los Angeles, die sich mit neuen Formen des Geschichten Erzählens beschäftigt und dafür alle möglichen kreativen Köpfe zusammen bringt. Kreative und auch ein bisschen verrückte, die in der MirrorWorld-App Illustration, Film, Animation Design und Spezialeffekte mit Cornelias Geschichten kombinierten. „Die Mirada-Magier haben meine Geschichten zum Leben erweckt“, schwärmt Cornelia. „Das erste Mal könnt ihr jetzt die Geschichten sehen, wie ich sie mir selbst in meinem Kopf vorstelle. Und schön daran ist, dass für die MirrorWorld ganz moderne Technologie genau so wie traditionelles Handwerk genutzt wird, um Geschichten zu erzählen.“

Manchmal, erzählt Cornelia, sei es beinahe beängstigend gewesen, wenn sie sich mit den Miradas traf, um zu besprechen, in welcher Art man diese Geschichte bebildern und in welchem Stil man jenen Inhalt illustrieren könnte. Denn manchmal machten die Miradas ihr Vorschläge, die ihr wie ein Déja-Vu vorkamen, die sie ansah, als hätte jemand ein Fotoalbum mit den Bildern ihrer Fantasie gestaltet.

„Aber wie konntet ihr das wissen“, würde sie dann fragen. „Wie konntet ihr ahnen, wie der Schneider in meinem Kopf aussieht, woher wisst ihr von den Gesichtern der Menschenfresser und den Gefühlen der Feen?“ Wir haben direkten Zugriff auf deine Erinnerungen, sollen die Miradas dann gerne gesagt haben, und dass sie Cornelias Unterbewusstsein anzapften.

Was sie da gefunden haben? Legt die Hand auf den Spiegel und schlüpft in die MirrorWorld-App.

3 Kommentare

Windsprite am 14. Mai 2017

Und schade, dass es sie nicht auch für Windows gibt... im Ernst, es gibt noch so viele Leute die keinen Zugriff auf diese Geschichten haben...

Anna am 18. Januar 2017

Zu schade, dass es die App nicht für Android gibt!

Petra Rech am 16. Januar 2017

Schade dass es die App nur in Englisch gibt