Teresa

Abwärts

Hi, hier ist noch eine Kurzgeschichte von mir. Allerdings wirklich sehr kurz. ;) Das waren einfach so die Gedanken, die mir gerade durch den Kopf gingen. Ich hab selbst keine Ahnung, um was es geht. Wenn ihr Lust habt, schreibt mir doch in die Kommis, was ihr denkt, wer sie ist und warum es ihr so schlecht geht, oder auch, was sie in diese Situation gebracht hat. Viel Spaß beim Lesen.

"Lass mich gehen. Lass mich gehen und verschwinde."

Ihr war wie weinen zumute, aber die Tränen kamen nicht. Sie spielten nach ihren eigenen Regeln. Und es hielt sie immer noch fest, so viel sie auch an ihren unsichtbaren Fesseln zog, es hielt sie gefangen.

Die Erinnerungen, die Vergangenheit, selbst die Gegenwart. Sie war des Lebens müde geworden. So viel Schmerz. So viel Leid. So viele Tränen.

Schmerz. Leid. Tränen. Das konnte eine tödliche Mischung sein. Sie wünschte, sie hätte es nie nur in die Hand genommen, und zugleich schämte sie sich für diesen Gedanken, da es ihr so viel Glück gebracht hatte.

Aber was war dieses Glück schon gegen den Schmerz? Nun verwirrten sie schon die eigenen Gedanken. Und wie so oft drohte sie zurück zu sinken in das tobende Meer aus Schatten, aus dem es kein Entrinnen mehr gab.

Abwärts. Zurück stieß es sie, das dunkle, namenlose Wesen.