Minna

Vier weiße Wände

Kein Laut, kein Ton in diesem Land,
nur eine blanke, weiße Wand.
Keine Hoffnung kann ich erspähen,
Nur grauer Nebel, schwarze Krähen.
Die Angst umhüllt mich, hält mich gefangen,
Das Entkommen ist mein großes Verlangen.
Doch am Horizont erblicke ich ,
Einen Sonnenstrahl, entdecke dich.
Aber auch du entfernst dich wieder,
Keine Musik mehr, keine Lieder.
Nur noch ich und vier weiße Wände,
langsamer Herzschlag, kalte Hände.
Vom Meer aus Trauer überspült,
sich das Blut in meinen Adern kühlt.
Kein Atmen mehr, nur ertränkende Stille,
Keine Hoffnung mehr, verlorener Wille,
Kein Herzschlag mehr, nur tote Hände,
Ich allein und vier weiße Wände.