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Minna

Blicke ins Leere

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Man erwartete das Beste.
Aber da war nur Langeweile und Einödigkeit.
Eingeschlossen zwischen den goldenen Toren.
Den goldenen Toren des Himmels.
Man sah nur das Elend unten, weit unten, doch nah genug. Und all die benebelten Gemüter.
Die halb schlafenden Menschen, ohne jegliche Emotionen außer ihren

steinernen Lächeln.
Und die Leere, die Leere in ihren starren Blicken.
Sie schauten geradeaus.
Zu den Goldenen Toren.
Als würden sie aus ihren steinernen Hüllen herausbrechen wollen.
Zu spät.
Die Tore waren geschlossen.
Zu weit weg.
Zu weit weg, um irgendwelche Erinnerungen zu haben.
Von dem dort unten.
Von all dem Leid.
Nur steinerne Lächeln.
Blicke ins Leere.

4 Kommentare

Peggi am 13. Januar 2021

Schön.

Brianna am 31. Dezember 2020

Es ist sehr schön ✨. Ich weiß zwar nicht, was du damit ausdrücken wolltest, aber ich glaube ich habe eine mögliche Lösung gefunden. Du schreibst richtig angenehm. Bitte mach so weiter!

Eisvogel am 21. Dezember 2020

Das Gedicht war sehr sehr schön

Ella am 11. Dezember 2020

Wow, das hast du mega schön geschrieben!