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Sarina Clearwater

Das Hotel am Ende des Universums

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Hallo, das ist der Anfang einer Geschichte und es kommt bald die Fortsetzung...

Katy Mc’Millan ist zwölf Jahre alt. Sie lebt in Oxford. Ihre Familie behandelt sie schlecht, als ob sie eine Sklavin wäre. Sie hat einen kleinen Bruder, der heißt Josef, ihre Mutter heißt Mischelle und ihr Vater heißt Wolfgang.  

An einem Sonntag Morgen wird Katy geweckt: „Katy, wach auf! Und mach das Frühstück!“ Also zog Katy sich an und ging hinunter in die Küche. Katys Vater war ein Firmenchef, daher war ihre Familie recht reich. Sie ging müde in die Küche und holte die Eier aus dem Kühlschrank, denn sie musste Rührei machen.

„Ach, und Katy sei nicht so laut, dein Bruder schläft noch!“ bellte Mischelle aus dem Schlafzimmer. Ihre Eltern bevorzugen immer Josef, aber auch die ganze Familie hasst Katy. Ihre Großmutter sagt, sie müsste zufrieden sein mit dem was sie hat. ZUFRIEDEN SEIN konnte Katy allerdings nicht, denn sie hatte ihr Zimmer auf dem Dachboden, wo es nur so von Spinnen wimmelte. Sie hatte eine Matratze auf dem Boden liegen, auf der sie schlief.

„Es gibt Frühstück“, flüsterte Katy, damit ihr Bruder nicht aufwachte, doch dann hörte sie niemand. Also ging sie ins Schlafzimmer ihrer Eltern.

„Es gibt Frühstück“, wiederholte sie, doch ihre Eltern waren gar nicht glücklich, dass sie ins Zimmer gekommen ist.

„Sag mal, was fällt dir eigentlich ein, einfach so zu uns ins Zimmer zu kommen?“ schrie ihr Vater.

„Aber es gibt Frühstück“ sagte Katy noch einmal.

„Wenn es Frühstück gibt, dann stellst du das Rührei in die Mikrowelle und machst es warm, bis wir aufgewacht sind. Ach, und geh du hoch in dein Zimmer!“ sagte jetzt auch Mischelle.

„Pah, Zimmer ist gut, eher Kammer für Sklaven“, flüsterte Katy so, dass ihre Eltern es hörten, aber nicht verstanden.

„Was sagtest du?“, fragte ihre Mutter mit strengem Ton.

„Ich sagte Okay!!“, blaffte Katy.

In ihrer Kammer angekommen setzte sie sich auf ihre Matratze.

„Hallo, wie geht’s dir?“, sagte eine raue Stimme.

Katy schreckte zurück und schrie auf.

„Wer bist du?“ fragte Katy unsicher.

„Ich bin ein Alien“, sagte die raue Stimme und der Alien kahm zum Vorschein. Er hatte zwei blaue Antennen und große schwarze Glubschaugen. Der ganze Körper war grün. Katy schluckte schwer, als sie ihn sah.

„Sinsom der Alien“, und setzte sich zu Katy.

„Ich bin hier, weil König Bambot dich durch seine Zauberkugel beobachtet hat. Er hat gesehen, dass es dir hier ganz schlecht geht. Also hat Bambot mich beauftragt, mit dem Ufo hierher zu kommen und dich zu retten. Und du könntest im Hotel am Ende des Universums leben.“ sagte Sinsom.

„Wie jetzt, ich soll mit dir in einem Ufo fliegen?“, fragte Katy ganz blaff.

„Klar, ich meine, willst du hier echt bleiben? Im Hotel könntest du jeden Abend auf die Milchstraße gucken und es gibt schöne Sterne, die es sehr hell machen“, sagte die piepsige raue Stimme. Katy war sehr skeptisch.

Sie überlegte lange, soll sie frei leben aber nie wieder die Sonne und die Pflanzen und die Tiere sehen oder soll sie hier wie eine Sklavin behandelt werden, aber die Sonne, Pflanzen und Tiere jeden Tag sehen.

Sie überlegte immer noch, doch dann sagte sie entschlossen: „Ja, ich werde mitkommen“. Aber in ihrer Stimme war auch ein bisschen Unsicherheit zu hören.

Sinsom sprang jäh auf und schnipste in die Finger, ein kleines Ufo kam zum Vorschein.

„Rein die Herrschaften“, sagte er und öffnete die Tür.

Sie flogen aus dem Fenster mit einem so schnellen Tempo, dass sich Katys Magen zusammenkrampfte.

3 Kommentare

Sarina Clearwater am 8. Februar 2020

Danke Danke

Julia Löwenherz am 6. Februar 2020

WOW! Die ist sooo toll geworden!!! Ich finde auch, du hast gute Wörter, wie z.b. blaffte oder bellte benutzt.LG Julia

Tina am 5. Februar 2020

Gute Geschichte. Die arme Katy! Ich würde auch mitkommen.