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Ainara Martínez Rico

Der falsche Kastellan

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An einem nebligen Samstagmorgen entschied Familie Linken auf Schloss Burgeck einen Besuch zu unternehmen. Der nette Kastellan führte sie durchs Schloss. Plötzlich war ein lautes Krachen zu hören. Eine Vase war runtergefallen. Viele Splitter lagen zerstreut auf dem Boden. Der Kastellan erklärte: „Machen Sie sich keine Sorgen. Hui Buh macht manchmal Blödsinn.“ „Wer ist Hui Buh?“, fragte Luis. Er war der jüngste Sohn der Familie. Darauf antwortete der Kastellan: „Hui Buh ist ein altes Schlossgespenst.“ Die zwei Söhne der Familie sahen sich geschockt an. Sie stotterten im Chor: „Ein Sch-Sch-Schlossgespenst?“ Herr und Frau Linken beruhigten ihe Söhne und sagten ihnen, dass es kein Gespenster gab. Der Kastellan sagte nichts. Als nächstens hielten sie sich vor einem Bild auf. Luis fand den Besuch langweilig. Unauffällig schlich er sich davon.

Da endeckte er eine verriegelte Tür. Die alte Holztür war mit Moos bewachsen. Er fragte sich, was sich hinter der Tür wohl befand. Vielleicht ein Schatz mit Gold oder eine Treppe die zum Keller führte? Luis wollte es unbedingt wissen. Er starrte verblüfft die Tür an. Plötzlich wurde es dunkel. Stockdunkel. Luis wisste nicht was er machen sollte. Doch viel Zeit zum Denken hatte er nicht, denn er hörte wie sich eine Tür quietschend öffnete. „Die Holztür“, dachte er. Doch sehen konnte er nichts. Plötzlich hörte er ein lautes Heulen. „Uuuhhhh, waaas maaachst duuu hiiier?“, sagte irgendetwas. Sekunden später fiel die Tür ins Schloss. Luis Beine bebten. Er zitterte am ganzen Körper. „W-w-w-wer b-b-bist du?“, stammte er. Das widerliche Ding erwiderte: „Ich bin Hui Buh.“ Luis jagte eine kalte Gänschaut über den Rücken, als er das hörte. „Ich muss was machen!“, dachte er. Da fiel ihm plötzlich ein, wie we Hui Buh verscheuchen konnte. Er wollte so tun, als ob er der Kastellan wäre und stampfte laut mit den Füßen. Mit einer lauten und tiefen Stimme brüllte er: „Hui Buh, was machst du hier?! Verschwinde und lasse den armen Jungen in Ruhe oder ich verbiete dir dieses Schloss zu betreten! Hui Buh gehorche mir, ich bin der Kastellan!“ Hui Buh glaubte ihm und verschwand, doch Luis wusste nicht wohin. Hui Buh war so nett, dass er sogar das Licht wieder anmachte. Aber natürlich sah Luis ihn nicht bei der Tat.
Da fiel ihm wieder seine Familie ein. Er rannte den Weg zurück, den er 20 Minuten zuvor auch gelaufen ist. Da entdeckte er seine Familie und den echten Kastellan. Anscheinend hatte keiner seine Verschwindenheit bemerkt. Er lächelte.
Ende gut, alles gut.

6 Kommentare

Brianna am 28. Januar 2021

Die Geschichte ist schon witzig geschrieben, aber du solltest sie nochmal überarbeiten, dann wird sie auch länger.☺️

Julia Löwenherz am 20. Dezember 2020

Danke, dass du zurückgeschrieben hast, Ainira!! Frohe Weihnachten, Julia

Ainara am 16. Dezember 2020

Hallo Lisi, Sura Kle und Julia Löwenherz, vielen Dank an alle für die Kommentare. Julia Löwenherz: Ich finde du hast recht. Ich werde die Geschichte nochmal überarbeiten. Da ich diese Geschichte als Hausaufgabe schreiben musste, habe ich sie nicht so lang geschrieben. Aber ich habe längere Geschichten. Lisi: Vielen Dank für das schöne Kommentar. Ich wünsche dir auch ein gesundes und frohe neue Jahr! Sura Kle: Ich freue mich dass dir meine kurze Geschichte gefallen hat. Tschüss!!!!

Lisi am 16. Dezember 2020

Hallo ich finde deine Geschischte sehr schön und wünsche dir ein Frohes neues Jahr und viel Gesundheit

Sura Kle am 14. Dezember 2020

Deine Geschichte ist zwar nicht sehr lang, aber schön.

Julia Löwenherz am 13. Dezember 2020

Die Idee deiner Geschichte gefällt mir sehr gut!! Am meisten gefällt mir der Name des Gespenstes, Hui Buh. Ich würde die Geschichte aber noch einmal überarbeiten, schau, dass du mehr Details einfügst. Auch Gefühle sind wichtig. Gerade dann wird deine Geschichte ein wenig länger und spannender. Jetzt wirkt sie noch ein bisschen wie eine Zusammenfassung. Sonst Kompliment!! LG J. Löwenherz PS: Schreib mir sonst zurück, wenn du zu meinem Kommentar eine andere Meinung hast.