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Xemeria

Inferno (10.7.2021)

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Nun ist es so weit

Die Hölle bahnt sich den Weg zu uns

Inferno

schreien, weinen, flehen

nichts hilft uns, niemand hilft uns, niemand kann uns helfen

Feuer, Hitze!

aber

macht es nicht auch frei, so frei?

vogelfrei

während wir ins Dunkle rauschen

fühlen wir uns so wichtig, halten das alles für ein Inferno

Inferno

wir denken, es wäre das schlimmste

was je passiert ist

Höllenfeuer

denken, es gibt nichts wichtigeres

als uns Menschen. Wir seltsamen Wesen

Glut, rote Glut

als wären wir die einzigen

die Hilfe brauchen

Wir, die alles

zerstörten

fühlen uns hilflos und

bestraft

Flammen

Und sind wir es nicht auch?

vielleicht ist das hier ein Inferno

vielleicht nicht

Stille, brüllende Stille

und jetzt rauschen wir zusammen ins Dunkle, aber

doch ist jeder alleine

Inferno

3 Kommentare

Eulengesicht.schuhuuu am 16. Juli 2021

ich liiiieeebe dein gedicht!! made my day es ist so wunderschön und wahr glg, euer eulengesicht *schuhuuu*

Lanzelot am 14. Juli 2021

Wow, das ist so gut! ...aber erstmal: Hallo Xemeria . Dieses Gedicht ist wirklich (ich wünschte, ich könnte das "wirklich" fett schreiben oder so) irre gut! Dein Stil gefällt mir, auch diese Art, immer wieder ein oder zwei Wörter (also die kursiv geschriebenen) dazwischenzuschieben. Und: das Gedicht hat seine Wirkung nicht verfehlt, denn es ist erschreckend hoffnungslos, aber auch irgendwie erkennend. Ich glaube, ich verstehe, was du damit sagen willst. Ein super Gedicht jedenfalls Ich freue mich auf mehr von dir! LG, Lanzelot

Greta am 13. Juli 2021

Hallo, wie machst du das ? Deine Gedichte oder Kurzgeschichten beeindruckern mich ja komplett. So poetisch oder dunkel, schön und wunderbar. Mach weiter so, du bist Klasse