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Timo Drexlmaier

Rette das Reh

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Guten Tag Frau Funke, wir lesen gerade zusammen Drachenreiter.
Die Geschichte gefällt uns super. Hier habe ich noch eine Geschichte geschrieben für Ihre Homepage. Liebe Grüße aus der Schweiz, Timo Drexlmaier, 8 Jahre alt

Es war ein wunderschöner Tag. Lisa machte mit Tom und ihren Eltern eine Fahrradtour, weil Lisa sich das zum Geburtstag gewünscht hat. Sie gingen in ein Schlossrestaurant. Lisa nahm ein Fanta und zum Dessert einen Blaubeerkuchen mit Rahm. Dann ging Lisa zahlen. Danach fuhren sie weiter. Lisa und Tom endeten an einem Bach. Tom holte seine Nagelkiste hervor und sie bauten eine Leiter. Philipp lud die Leiter auf den Gepäckträger. Dann fuhren sie weiter. Sie rasten einen Hügel hinunter. Bianca entdeckte eine sehr tiefe Schlucht. Lisa freute sich so sehr, die Schlucht der Diamanten zu sehen. Lisa schaute hinunter: „HILFE HILFE!“

Ein Förster saß in der Schlucht. Tom fragte ihn: „Wie bist du hier runter geraten?“
„Ich wollte die Rehe retten und dann bin ich hinunter gefallen.“ In diesem Moment entdeckte Lisa die Rehe. Nachdenklich sah sie Tom an. Tom holte die Leiter von dem Gepäckträger. Lisa und Tom ließen die Leiter in die Schlucht hinunter, der Förster kletterte hinauf. Tom und Lisa fragten: „Dürfen wir kurz zum Bach fahren?“
„Warum?“ fragte Bianca.
„Wir müssen etwas holen!“
„Ja, warum nicht?“ sagte Bianca.
Philipp fuhr mit. Am Bach angekommen bauten sie einen Transportwagen. Schnell wie der Blitz rasten sie zurück. Bianca staunte nicht schlecht, als sie den Transportwagen sah.
Zusammen zogen sie die Rehe hinauf. Der Förster sagte: „Die Rehe können nicht allein bleiben.“ „Wollt ihr vielleicht die Rehe behalten?“
„Lisa, Tom ihr müsst das wissen!“ „Ja, ja, super Idee!“ „Okay, wir nehmen die Rehe!“
Der Förster überreichte ihnen die Rehe. Philipp schloss schnell den alten Fahrradanhänger an. Er lud die Rehe ein. Schnell fuhren sie nach Hause. Zu Hause angekommen holte Lisa schnell ihren Puppenschoppen. Tom rannte in die Küche. Er holte eine Flasche Milch. Lisa rief: „Tom, wir müssen noch ein Gehege bauen!“ Sie rannten in die Werkstatt. Tom ging große Bretter holen. Dann bauten sie das Rehgehege.
„Fertig!“ sagt Lisa. Dann holten sie die Rehe.
Auf einmal sagte Lisa: „In einem Tag sind Sommerferien. Was sollen wir denn mit den Rehen machen?“
Am nächsten Tag packten Tom und Lisa ihre Sachen in das Auto ein.
Die Sachen, die nicht mehr hinein passten, tat er in den Schrank-Anhänger. Er hieß so, weil Lisa und Tom ihn so nannten und weil er verschiedene Stockwerke hatte. Um 12 Uhr fuhr Familie Kurzhoffner ab. Philipp und Bianca fuhren voran und Lisa und Tom fuhren auch mit. Auf einmal entdeckte Lisa den Wohnwagen. Am Hotel angekommen sagte Tom: „Mama, da steht 'Tiere verboten'!“
„Tom, holst du schnell den Transportwagen?“
„Sicher!“ sagte Tom.
Da schlug Bianca etwas vor.
„Wir können eigentlich die Transportbahn von unserem Ferienzimmer zum Wohnwagen spannen, dann könnten wir das Futter in dem Wohnwagen lassen und wenn der Napf leer ist, können wir ihn hinauf ziehen. Das geht nur, wenn Tom eine Luke eingebaut hat.“
„Das habe ich eingebaut.“
Als Familie Kurzhoffner in ihr Ferienzimmer kam, tat Tom sofort den Transportwagen auf die Transportbahn. Lisa stellte einen Napf Rehfutter auf den Transportwagen. Tom ließ den Wagen zu den Rehen hinunter.
98 Tage später fuhren sie ab.
Als Familie Kurzhoffner wieder zuhause ankam, sagte Tom: „Jetzt können wir uns wieder um unsere Rehe kümmern!“
„Ja, dann müssen wir jetzt sofort anfangen!“
Tom und Lisa gingen in die Werkstatt. Sie bauten in der Werkstatt noch einen Wasserbehälter. Den bauten sie in das Rehhaus ein, und wenn es regnete, konnten die Rehe aus dem Wasserbehälter trinken.
Am 8. Juni schenkten die Nachbarn ihnen eine Rehleine. Mit der gingen sie jeden Tag mit den Rehen spazieren.
Am 12. Juni fing eine Baustelle an. Sie mussten die Rehe immer bei sich behalten, sonst rannten sie immer auf die Straße. Tom freute sich, aber es war auch gut, weil dann konnten sie immer Dreck holen für den Winter.
Am 8. Februar hörte die Baustelle auf. Sie hatten jetzt aber genug Erde.

2 Kommentare

Willbertus am 14. Juni 2020

Warum ist im Titel nur von einem Reh die Rede und im Text von mehreren?

Mie am 14. Juni 2020

Ich finde die Geschichte gut und fantasievoll. Allerdings geht es den Rehen im Wald viel besser als in einem Garten, weshalb es nicht so richtig Sinn macht, dass die Kinder später die Rehe behalten.