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Minna

Schlimme Kund

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Das Schwarze Wasser, die weiße Gischt,
bringen etwas, was die Hoffnung erlischt.
Mit starken Wellen angespült,
mit Kund die dein Blut unterkühlt.
Es friert in deinen Adern ein,
an des Opfers Stelle willst du nicht sein.
Die Augen zu, das Gesicht so bleich,
nun heilig dort oben im Himmelsreich.
Die blonden Haare aufgeweicht,
der Körper schwebt fast, ist so leicht.
Vergossen werden Tränen, rein,
So stark wie die Strömung will man sein.
Doch in diesem Moment, zerbrechlich, verletzt,
Das Gesicht so bleich, von Tränen benetzt.
Irgendwo ein Boot nun schwimmt,
dort, wo der Mond auf dem Wasser glimmt.
So einsam und allein, dort draußen, weit,
Wie ein Mensch nach einem schlimmen Streit,
Doch Morgen wird das Boot gefunden,
wird hinterlassen schwere Wunden,
wenn es an Land kommt, mit schlimmer Kund,
so wie der blasse, traurige Fund.

2 Kommentare

Minna am 12. Juni 2019

@Teresa Aww, so nett ️ Du schreibst auch verdammt gut

Teresa Fünkchen am 9. Juni 2019

Ich glaube ich sollte mich bald nicht mehr Teresa Fünkchen nennen sondern "MinnaFan"