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Minna

Sommertraum

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Die Sonne scheint, am Himmel hoch,
verleit ‘nen goldnen Glanz,
die Dunkelheit, sie wartet noch,
auf der Blätter Abschiedstanz.
Saphirblau der Himmel am Tage ist,
Indigoblau im Dunkel,
die Traurigkeit hat eine Frist,
Nun folgt der Fröhlichkeit Gefunkel.
Die Blätter sind von saftiger Farbe,
locken mich geschwind,
zwischen Mohnblumen und Schafsgarbe,
weht erfrischender, sanfter Wind.
So leg’ ich mich unter die alte Weide,
denk’ an die Winter, kalt
obwohl ich in der Hitze leide,
mag ich, was der Sommer malt.
Mit bunten Farben, mit ruhiger Hand,
mit Genauigkeit, mit Kunst,
Von Baumwipfeln bis zum Waldesrand,
von Nebel bis zu Dunst.
Der Morgentau teilt uns’re Welt,
in Tausende Facetten,
Der Himmel seine Sterne zählt,
Perlen an Perlenketten.
Hinweggezogen von meinen Traum,
fliege ich hinauf,
fliege bis zum Himmelssaum,
Das Heimweh nehm’ ich in kauf.
So ruh’ ich jetzt, im sanften Gras,
denk an den Sommer, froh,
die ganze Welt ist silbern Glas,
Ich vergess mich so!

4 Kommentare

Fabi am 3. Juli 2019

Echt schön

Minna am 2. Juli 2019

@Teresa Nein, als ich das geschrieben habe, war ich krank und konnte nicht raus. Ich hab einfach mein Fenster offen gelassen und habe hinausgeschaut, habe gehört und habe meine Erinnerungen verwendet

Teresa Fünkchen am 1. Juli 2019

Es ist mal wieder wunderschön! Setzt du dich da irgendwie auf eine Wiese und schreibst? Oder irgendwie in die Natur?

Kathie am 1. Juli 2019

Wow- sry aber mir fehlen die Worte