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Minna

Vier weiße Wände

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Kein Laut, kein Ton in diesem Land,
nur eine blanke, weiße Wand.
Keine Hoffnung kann ich erspähen,
Nur grauer Nebel, schwarze Krähen.
Die Angst umhüllt mich, hält mich gefangen,
Das Entkommen ist mein großes Verlangen.
Doch am Horizont erblicke ich ,
Einen Sonnenstrahl, entdecke dich.
Aber auch du entfernst dich wieder,
Keine Musik mehr, keine Lieder.
Nur noch ich und vier weiße Wände,
langsamer Herzschlag, kalte Hände.
Vom Meer aus Trauer überspült,
sich das Blut in meinen Adern kühlt.
Kein Atmen mehr, nur ertränkende Stille,
Keine Hoffnung mehr, verlorener Wille,
Kein Herzschlag mehr, nur tote Hände,
Ich allein und vier weiße Wände.

9 Kommentare

Minna am 11. April 2019

Wenn euch dieses Gedicht gefallen hat, schaut doch auch bei meinem bald heraufgeladenen Gedicht „Atemzüge “ vorbei !

Teresa Fünkchen am 7. April 2019

Ja das kann ich auch verstehen. Ich kann mich nur so gut in das Gedicht hineinversetzen. In das Gefühl was du da beschrieben hast, denn das ist es im Endeffekt! Wenn du meine "Geschichte" Abwärts ließt dann ist es glaub ich das gleiche was wir beschreiben wollten...

Minna am 7. April 2019

An Teresa: Kann sein... Ich will aber trotzdem Autorin werden, Weil ich meine Welten und Charaktere liebe, und mich in sie hineinversetzen kann... Danke für deine Rückmeldung

Minna am 7. April 2019

Aww danke euch allen für das positive Feedback

Hannah am 6. April 2019

Ich finde dein Gedicht ganz wunderbar. Es ist gar nicht so leicht ein Gedicht zu schreiben, das sich reimt.

Teresa Fünkchen am 6. April 2019

Ich glaube dein Talent ist vielmehr Gedichte schreiben als Geschichten. Bitte schicke noch mehr solche wunderschönen Gedichte.

Teresa Fünkchen am 6. April 2019

Oh Minna! Es ist wahninnig schön! Wie kann man so etwas schreiben???

Kathie am 6. April 2019

Also ich habe da nicht so richtig den Sinn im Gedicht verstanden. Trotzdem ist es schön gereimt

Minna am 6. April 2019

Hoffe es gefällt euch