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Frage 1 von 10

Warum wird Venedig in "Herr der Diebe" auch 'Die Stadt des Mondes' genannt?

Weil Venezia (der italienische Name von Venedig) übersetzt Mond heißt.

Das ist leider Humbug Im 3. Jahrhundert vor Christus wird Venetien von den Römern erobert, die Städte gründen und das Land zivilisieren. Nach dem Untergang Roms flüchten viele Veneter in die Sumpfgebiete der Lagunen und gründen dort Siedlungen – die Geburtsstunde Venedigs sozusagen. Und auf die Veneter geht auch der Name Venedig zurück. Mond heißt auf Italienisch übrigens Luna. So hieß auch mal einer von Cornelias Hunden.

Weil die Flagge der Republik Venedig den Mond als Symbol trägt.

Nein, das Symbol der Republik Venedig ist ein geflügelter Löwe, der Markuslöwe.

Weil Venedig vom Meer regiert wird und das Meer vom Mond.

Ganz genau. Denn der Mond beeinflusst die Gezeiten. Die Bezeichnung ist Cornelia aber auch in einem der 'tausend Bücher' begegnet, die sie über Venedig gelesen hat.

Weil die Umrisse der Stadt Venedig die Form eines Halbmondes zeigen.

Wäre möglich, aber Venedig 'ist ein Fisch', zumindest erinnern die Umrisse der Lagunenstadt sehr an einen.

Frage 2 von 10

Welches Hoheitszeichen Venedigs nutzt Detektiv Victor auf seinem Schreibtisch als Briefbeschwerer?

Den Markuslöwen

Richtig. Der Markuslöwe ist auch das Symbol für den Evangelisten Markus. Die Gebeine des Heiligen sollen auf abenteuerlichem Wege von Seefahrern im neunten Jahrhundert aus Alexandria nach Venedig gebracht, wo über ihnen der Markusdom errichtet wurde. Der Löwe als Symbol des Heiligen Markus betont die Kraft der Auferstehung und Todesüberwindung.

Eine Gondel

Wäre denkbar, zugegeben, aber für ein Hoheitszeichen sind die venezianischen Gondeln wohl doch zu 'profan'..

Einen Pegasus

Nein, denn der Pegasus ist die Wappenfigur der Toskana.

Einen steinernen Mond

Auch wenn Venedig die 'Stadt des Mondes' genannt wird, sein Hoheitszeichen ist ein anderes.

Frage 3 von 10

Wo ist Cornelia auf die Idee zu ihrem Buch Herr der Diebe gekommen?

In Ligurien, wo sie drei Monate lang mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in einem Bergdorf wohnte.

Nein, aber die Zeit damals in dem kleinen Dorf hat sie zu einer anderen ihrer Geschichten inspiriert. Als sie anfing, "Tintenherz" zu schreiben, schlich sich dieser Ort als Inspiration zurück. In Ligurien war Cornelia schon immer fasziniert von dem Nebeneinander von mondänem Strandbetrieb und mittelalterlichem Hinterland – von zwei Welten in einer. Für "Tintenherz" war das die perfekte Mischung.

Zu Hause in Hamburg, beim Lesen eines Artikels über den Karneval in Venedig.

Wäre denkbar, ist aber leider nicht die richtige Antwort.

In Venedig

Ja, das stimmt. Die Idee zu "Herr der Diebe" ist Cornelia - man höre und staune - in Venedig gekommen. Im Dogenpalast, wo man sich auf der 'Treppe der Riesen' so klein fühlt, erinnerte sie sich daran, dass sie sich als Kind immer gewünscht hatte, erwachsen zu sein. Sie beschloss, über Kinder zu schreiben, die diesen Wunsch auch haben - ganz im Gegensatz zu Peter Pan, der immer Kind sein will. Außerdem brachte Venedig als Schauplatz etwas Phantastisches in die Geschichte, ohne dass Cornelia sie mit Fabelwesen bevölkern musste. Venedig ist ein verzauberter Ort, aber er ist auch sehr wirklich. Er ist nicht wie Hogwarts oder Mittelerde, nach Venedig kannst du hinfahren, du kannst es anfassen, riechen, schmecken - Cornelia wollte, dass viele, viele Kinder erfahren, dass es einen solchen Ort gibt, dass die Wirklichkeit sehr aufregend sein kann!

In ihrem Bett in Hamburg, denn sie träumte in einer Nacht von einer Gruppe von Kindern, die auf der Flucht vor den Carabinieri über die Rialto Brücke rannten.

Cornelia hat schon viele wilde Träume gehabt und bestimmt hat sie auch der ein oder andere zu einer neuen Geschichte inspiriert, aber diesen speziellen Traum hat es nicht gegeben.

Frage 4 von 10

Um wen kümmert sich Detektiv Victor besorgt und liebevoll?

Um seine Briefmarkensammlung.

Victor sammelt keine Briefmarken. Er ist Detektiv. Also sammelt er Informationen.

Um seinen Glasmann Rosenquarz.

Aber nicht doch. Der gehört doch gar nicht in diese Geschichte, sondern ist Fenoglios Assistent in der Tintenwelt.

Um seinen Hund Wellington.

Ein Hund würde zwar auch gut zu Victor passen, er hat allerdings keinen. Wellington gehört Zelda Littlejohn aus Cornelias Geschichte "Geisterritter".

Um seine erkältete Schildkröte Paula.

Richtige Antwort. Victor hatte das Schildkrötenpärchen Lando und Paula auf dem Fischmarkt entdeckt, als sie zwischen hunderten von Menschenfüßen herumstapften. Seitdem wohnen sie bei ihm zu Hause in einem Pappkarton.

Frage 5 von 10

In welcher Stadt nahmen Bo und Prosper den Zug, um nach Venedig zu fliehen?

In London

Himmel, das wäre ein unfassbares Abenteuer gewesen. Aber eine andere Figur aus einem anderen von Cornelias Büchern hat in London den Zug genommen, der ihn in ein mindestens ebenso großes Abenteuer bringt wie das, das Prosper und Bo erleben: Jon Whitcroft aus "Geisterritter".

In Hamburg

Korrekt. Sie laufen weg aus dem Haus ihres Großvaters.

In Verona

Na, das wäre einfach gewesen im Vergleich zu dem Weg, den sie tatsächlich auf ihrer Flucht zurücklegen mussten, denn Verona liegt mit dem Zug nur anderthalb Stunden entfernt von Venedig.

In München

Nein, leider lagen viele, viele Stunden Zugfahrt mehr zwischen ihnen und dem Sehnsuchtsort, von dem ihre verstorbene Mutter ihnen immer erzählte. Ungefähr sieben, vielleicht ist das schon ein Hinweis auf die richtige Antwort

Frage 6 von 10

Wo verstecken sich Prosper, Bo und ihre Freunde in Venedig?

In einem geschlossenen Kino.

Absolut richtig. Sie verstecken sich im 'Stella' in der Calle del Paradiso.

Auf der Isola Segreta .

Nein, diese Insel birgt ein anderes Geheimnis. So wie ihr Name das auch schon andeutet.

In der Basilica San Marco.

Nein, dort ist nicht das Versteck der Kinder. Im Beichtstuhl dieser Kirche treffen sie den Conte, einen Grafen, für den der Herr der Diebe etwas stehlen soll.

In einem alten Lagerhaus.

Das ist ein anderes Abenteuer. In Cornelias Buch "Drachenreiter" versteckt sich der Waisenjunge Ben in einem der alten Lagerhäuser in der Hamburger Speicherstadt. Und später tun das auch Lung und Schwefelfell auf ihrer Suche nach dem Saum des Himmels und treffen dort schließlich ihren neuen Reisegefährten Ben.

Frage 7 von 10

Wer trug in der Geschichte Venedigs eine ähnliche Maske wie Scipio?

Fahrende Theaterleute der Commedia dell’Arte

Auch die Schauspieler der Commedia dell’Arte trugen bei ihren Auftritten oft Masken, manche ähnelten der, die Scipio auf seinen Diebestouren trägt. Aber ihren Ursprung hat diese besondere Maske (leider) nicht im Schauspiel.

Die Pestärzte und Pestheilkundigen

Stimmt genau. Die Pest forderte in ganz Europa seit dem Mittelalter unzählige Menschenleben und es gab keine wirksame Medizin gegen die Seuche. Die Ärzte, die sich um die Pestkranken kümmerten, trugen die vogelähnlichen Masken, um sich und andere zu schützen. Weil die Gesunden die Pestärzte an ihren Masken erkannten, konnten sie sich von ihnen fernhalten. Den Ärzten selbst diente die Maske auf zweierlei Weise. Sie versteckten darunter Säckchen mit Kräutern gegen den wohl sehr schlimmen Geruch, den die Krankheit mit sich brachte. Daher kommt übrigens das Sprichwort 'Das stinkt ja wie die Pest'. Und zweitens sollte der lange Schnabel wie ein Abstandhalter funktionieren, damit die Ärzte sich den zu untersuchenden Kranken nicht versehentlich zu sehr nähern konnten.

Die Vogelhändler auf dem Mercato di Rialto

Mit so einer Maske hätten die Händler ihre Kundschaft wohl eher verschreckt als angelockt.

Ein berühmter Dieb, der über eine lange Zeit in Venedig die Palazzi der Adelsfamilien ausraubte.

Das wäre natürlich die perfekte Vorlage für Scipio und seine Maske, ist aber nicht die richtige Antwort. Über einen solchen Dieb ist in den Geschichtsbüchern nichts zu finden.

Frage 8 von 10

Wer oder was sind die Vaporetti?

So werden die berühmten Gondeln in Venedig genannt.

Leider falsch. Die Gondeln heißen bei den Venezianern auch einfach nur schlicht 'Gondole'.

Die schwimmenden Busse Venedigs

Ja, richtige Antwort. Sie schaffen die Venezianer zur Arbeit und die Touristen von einem Museum zum anderen.

Kleine, köstliche venezianische Süßigkeiten

Nein, die in bunte Papierchen gewickelten Pralinen, die Scipio so gerne mag, heißen 'Mandorlati'.

So wird die Gendarmerie in Italien genannt.

Aber nicht doch. Du meinst die Carabinieri.

Frage 9 von 10

In welche Rolle schlüpft Victor, um Prosper und Bo auszuspionieren?

Carabiniere

Also, wenn Victor die Aufmerksamkeit von Prosper und Bo auf sich ziehen wollte, dann wäre das natürlich die perfekte Verkleidung, aber da er ja genau das Gegenteil erreichen möchte: Finger weg vom Carabinieri-Kostüm.

Tourist

Treffer! Und Victor findet, er hat die perfekte Tarnung damit gefunden. Dicke Brille, Schirmmütze, Fotoapparat vor der Brust.

Gelataio/Eisverkäufer

Als Eisverkäufer hätte er dann aber auch wirklich Eis verkaufen müssen, um nicht aufzufallen, oder? Und da in Venedig die vielen eishungrigen Touristen mit Sicherheit Schlange gestanden hätten, wäre das mit dem Augen aufhalten geschweige denn mit der Verfolgung doch schwierig geworden.

Gondoliere

Originelle Tarnung, zugegeben, aber er wäre wahrscheinlich doch verdächtig aufgefallen, so ein Gondoliere ohne Gondel.

Frage 10 von 10

Wer ist der Besitzer des geschlossenen Stella-Kinos?

Barbarossa

Nein, der alte Gauner hätte das Kino schon längst zu Geld gemacht, statt es ewig einfach leer stehen zu lassen, denkst du nicht?

Der Conte

Nein, ein Kino wäre für den Conte sicherlich ein zu profanes Objekt. Er würde wohl eher Paläste oder Museen kaufen.

Ida Spavento

Man könnte sich vorstellen, dass Ida Spaß an einem alten Kino hätte, aber dann würde sie bestimmt auch versuchen, es lebendig zu halten.

Dottor Massimo, Scipios Vater

Stimmt! Ihm gehört auch noch ein anderes Kino in Venedig, das 'Fantasia', das auch nicht gerade ein Publikumsmagnet ist und Gefahr läuft, ebenfalls geschlossen zu werden.

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